XHamster, YouPorn und PornHub über Google nicht zu finden?

Frauen mögen vielleicht anführen: Unterhaltung für Männer ist einfach gestrickt, aber so sind wir nun mal, wenn es um schnelle sexuelle Befriedigung zwischendruch geht. Nicht umsonst verzeichnen die einschlägigen Portale wie YouPorn, XHamster, PornHub, XVideos, XNXX, Redtube, Tube8, oder wie immer sie auch heißen, Milliarden an Nutzerzugriffen im Jahr.

Das Problem in Deutschland: Frei zugängliche Pornos finden die Jugendschutzbehörden und Exekutive gar nicht lustig, denn die Bundesrepublik hat eines der restriktivsten Jugendschutzgesetzte der Welt. Inhalte für über 18 Jährige, per Definition alles was sexuelle Handlungen oder Posen beinhaltet, dürfen daher rein rechtlich gesehen nur nach einer strengen Alterskontrolle mit Identifikation und Verifikation gezeigt werden. Was im ersten Moment ehrbar klingt, stösst in den Weiten des Internet schnell an seine Grenzen, denn abgesehen von Staaten mit Zensur durch den Gesetzgeber, sind alle Inhalte überall abrufbar. Vorausgesetzt, man kennt den sogenannten Domainnamen, der üblicher Weise direkt in der dafür vorgesehenen Browserzeile eingegeben wird. Dann läuft der Jugendschutz nämlich komplett ins Leere, kann sich dem Eindruck einer gewissen Realitätsferne nicht erwehren. Gut gedacht, schlecht gemacht.

Gibt man den Namen aus Gewohnheit in den Suchschlitz bei Google ein, passieren gleichzeitig zwei Dinge:

  1. Weil auf Antrag der deutschen Behörden alle frei zugänglichen Pornoseiten aus rechtlichen Gründen für deutsche Nutzer von Google über den Dienst LumenDatabase.org gesperrt sind, darf Google die passenden Ergebnisse nicht anzeigen.  Selbst wenn die Mitarbeiter im Hamburg oder München es den Männern gönnen würden, selbst ein internationales Grossunternehmen muss sich nationalen Regelungen beugen, von Deutschland aus sind diese Seiten in Google unauffindbar, egal wieviele Seiten mit Suchergebnissen Mann durchklickt.
  2. Einige mehr oder minder dreiste Webseitenbetreiber haben das gemerkt und ihrerseits Seiten die sich „Xhamster Deutsch„, „Xvideos Germany“ oder „Youporn Deutschland“ nennen gestartet. Diese Fälschungen haben mit den Originalen überhaupt nichts gemein, meist wenig Inhalte in schlechter Qualität, dafür viel irreführende and aggressive Werbung. Der Bekannheitsgrad der Original Marke wird ausgenutzt, um Männer in die Irre zu führen. Kein schönes, aber offensichtlich ein sehr einträgliches Geschäft, denn diese Pseudoseiten schiessen wie Pilze aus dem Boden. Weil sie sich meist auch nicht jugendschutzkonform sind, verschwinden sie meist binnen weniger Wochen und Monate, nur im mit neuen Fälschungen ersetzt zu werden.

Was hat das mit Medizin zu tun? Gar nichts, aber wir denken, dass unsere Leser in den ganz privaten Momenten nicht unbedingt in der Werbewüste landen wollen, sondern die verdiente Entspannung finden sollten.

Daher unsere ausdrückliche Warnung: Nicht hinters Licht führen lassen, Erwachsenenunterhaltung in wirklich solider Qualität gibt es ausschliesslich auf den Originalseiten. Die zu finden ist nicht schwer, denn die meisten Internetauftritte aus den USA nutzen die Domainendung .com, angehängt an den Namen wie XHamster, YouPorn und PornHub und eingegeben in der Browserzeile ist man dann nur noch einen Klick mit der Eingabetaste vom Original entfernt. Auch dort kommt man um, teils nicht als solche erkennbare, Werbung nicht ganz herum, aber zumindest wird man nach dem Durchklicken oder Wegklicken mit dem belohnt, was man gerne sehen möchte, statt sich durch endlose Pop-Ups und Werbeeinblendungen zu wühlen.

In diesem Sinne: Viel Spass! Ganz nebenbei hat regelmäßige Masturbation einige Vorteile: Stress wird abgebaut, die Standfestigkeit des Penis wird trainiert und zusätzlich wird die Produktion frischer, fitter Spermien angeregt. Selbst beim Abnehmen hilft das Onanieren, zumindest ein bischen, denn pro Vorgang werden um die 100 Kalorien verbrannt. Das entspricht in etwa dem Kalorienverbrauch von 8 Minuten Jogging in mittlere Geschwindigkeit.