Schwellkörper vergrößern und trainieren

Laut Statistik ist jeder zweite Mann in Deutschland mit seinem Penis unzufrieden. Zu klein, zu dünn, zu kurz, mit Selbstkritik wird nicht gespart. Dabei liegt Deutschland, mit Blick auf die Daten aus anderen Ländern, sowohl in Europa als auch in der Welt in Mittelfeld und nicht im unteren oder hinteren Bereich.

Grund für die über die letzten Jahrzehnte steil zugenommene Unzufriedenheit sind nicht zuletzt das Internet: Pornos sind allgegenwärtiger denn je und mit Blick auf die Darsteller in solchen Filmen und deren meist weit überdurchschnittliche Ausstattung mit mächtigen Gemächten, sind gerade jüngere Männer zunehmend verunsichert und wünschen sich eine Penisvergrößerung im steifen Zustand, also eine Vergrößerung der Schwellkörper.

Deutsche Chirurgen verdienen kräftig an der Kundschaft, denn so unzufrieden wie wir, scheint kaum sonst jemand zu sein: 21% aller Penisoperationen weltweit, vor allem Verlängerungen, zu einen geringen Teil auf medizinisch notwendige Begradigungen starker Penisverkrümmungen,  werden in Deutschland durchgeführt. Wir liegen bei der Anzahl der vorgenommenen Eingriffe weit vor Ländern wie China, in denen die Durschnittwerte bei Längenmessungen niedriger liegen und die Bevölkerungszahl wesentlich höher ist.

Die Operationstechniken sorgen aber nicht für eine Verlängerung der drei Schwellkörper, die im Rahmen einer Operation keinesfalls verletzt werden dürfen. Bei einer OP wird lediglich das Ligamentum Suspensorium Penis, vulgo Penisband durchtrennt und verlängert, das normalerweise die Peniswurzel mit dem Schambein verbindet und so den Penis nach oben zieht bzw. ein absacken des inneren, nicht sichtbaren Teils nach unten verhindert und so z.B. für eine gerade Erektion sorgt. Beim Durchtrennen rutscht der Teil des Penis, der eigentlich im Körper steckt, heraus, was für eine optische Verlängerung sorgt. Die Schwellkörper werden dabei kein Stück größer, zudem besteht die Gefahr, dass der Penis zukünftig bei Erektionen schräg nach unten zeigt, weil die Haltefunktion nicht mehr im eigentlich von der Natur vorgesehenen Maße vorhanden ist. Hart gesagt: Eine teure Mogelpackung, wirklich größer wird die Erektion dadurch nicht.

Doch gibt es überhaupt eine Möglichkeit, die Schwellkörper aus die es ankommt zu verlängern? Ja, aber der Weg ist lang und mühsam. Eine Operation ist hierfür ebenso ineffektiv wie angebliche Penis Pillen zur Vergrößerung, die zwar den Geldbeutel oft nicht unerheblich erleichtern, ansonsten aber wirkungslos sind. Wirksam sind erwiesenermaßen Jelqing Übungen, bei denen der Penis im halbsteifen Zustand trainiert wird, Schwellkörpertraining mit wasserbasierten Unterdruckpumpen (keine Erektionspumpen bzw. herkömmliche Vakuumpumpen wie sie bei Impotenz verwendet werden)  oder spezielle Streckgürtel wie Phallosan Forte, die alle auf den gleichen Effekt setzen: Durch das mechanische Strecken des Penis selbst entstehen in den Schwellkörpern minimale Verletzungen, bei deren Heilung neues Gewebe gebildet wird. Um Schäden vorzubeugen, darf dieser Prozess nur sehr langsam und in ganz kleinen Schritten durchgeführt werden.

Die Erwartungshaltung sollte nicht zu hoch sein, denn dieses Training der Schwellkörper mit der einhergehenden Vergrößerung muss mit hoher Regelmäßigkeit erfolgen, ehe sich nach einigen Wochen, meist eher Monaten, kleine Erfolge einstellen. Langfristig sind einige wenige Zentimeter Zuwachs realistisch, einer kleiner Penis wird dadurch nicht auf „Pornostargröße“ anwachsen. Gerade bei sehr kleinen Penissen und Schellköpern kann dieser Unterschied aber entscheidend sein.

NoFap und der Testosteronspiegel

Wenn es um stärkere, bessere Erektionen geht, wird ein neuer Trend aus den USA immer öfter ins Feld gefürt: NoFap. Das meint genau das Gegenteil von Fapping, das nichts anderes bedeutet als Onanieren, aus dem Englischen angeleitet von dem Geräusch das beim Masturbieren entstehen kann. NoFap bedeutet Verzicht auf Pornografie und Selbstbefriedigung, die Anhänger der Bewegung, die ihren Ursprung u.a. auf dem US Portal Reddit hat, bezeichnen sich gerne als Fapstronauten.

Die Theorie hinter NoFap basiert auf einer Studie der chinesischen Zhejiang Universität, die bei den teilnehmenden Probanden einen Anstieg des Testosteronspiegels um satte 45% nachweisen konnte. Das Männlichkeitshormon ist für die Bildung von Neurotransmittern, die die Erektion regeln, mitverantwortlich. Zudem sorgt es dafür, dass die Muskelzellen im Penis erhalten werden und nicht durch Fettzellen ersetzt werden.

Bedeutet also Enthaltsamkeit bessere und härtere Erektionen, besseren Sex? Die Rechnung geht nicht ganz auf, denn ein krankhaft niedriger Testosteronspiegel kann sich zwar negativ auf Libido und Erektionsfähigkeit auswirken, aber ein höherer Testostronspiegel bedeutet nicht automatisch mehr sexuelle Leistungsfähigkeit oder Energie, wie oft behauptet. Vielmehr macht es für Männer mit normalem Testosteronspiegel keinerlei Unterschied, ob dieser sich um X% erhöht oder nicht, da eine Erhöhung über den Normallevel außer einer eventuell auftretenden gewissen Gereizheit, keinerlei Zusatznutzen bringt. Genau aus diesem Grund sind auch die oft teuer verkauften Nahrungsergänzungsmittel im Bereich „Testosteron Booster“ eher Geldschneiderei, eine Einnahme ist nur dann zielführend, wenn ein krankhaft niedriger Testosteronspiegel gegeben ist.

Viele Experten, genauer Urologen und Andrologen, äußern sich eher kritisch zum NoFap Trend, denn regelmäßige Samenergüsse sind für die Gesundheit des Prostata wichtig, sie beugen indirekt Prostataentzündungen und Prostatakrebs in einem gewissen Maße vor. Zudem ist wissenschaftlich erwiesen, dass lange Enthaltsamkeit eher zu einem vermehrten Auftreten sexueller Funktionsstörungen wie vorzeitiger Ejakulation oder auch Erektionsstörungen führen kann, das Gegenteil dessen, was der Verzicht auf Onanie eigentlich bewirken soll. Auch zeigt eine Studie mit 28 Freiwilligen aus China, dass der leichte Anstieg des Testosteronspiegels durch Enthaltsamkeit nur 7 Tage anhält, dann wird ein Peak erreicht von dem aus keine weitere Steigerung erfolgt, da der Ansteig überhaupt erst durch einen Samenerguss gestartet wird. Der Samenerguss ist also der Auslöser des Antiegs, nicht der Verzicht darauf. Das hält die Anhänger der Bewegung, wie auch Freunde des „Ich steigere meinen Testosteronspiegel bis ich platze“ aber nicht davon ab, Tatsachen zu verleugnen und im großen Stil falsche Informationen zu verbreiten, was nicht zuletzt die Supplement Industrie erfreut, die ihre oft billig aus China importierten Rohstoffe mit schneidigen Etiketten und schön formulierten Superlativen zur Gold macht.

Bleibt als Fazit: So ungesund übersteigertes und suchthaftes Masturbationsverhalten ist, so sinnfrei ist es ins Gegenteil umzuschlagen und komplett zu verzichten. Wie bei den meisten Dingen im Leben ist ein gesundes Mittelmaß der beste Weg. Beim Testosteron gilt: Zu wenig ist schlecht, immer mehr macht aber nicht immer mehr Mann.

Potenzförderne Lebensmittel für Männer

Die moderne Medizin hält mit Viagra, Cialis und Co. einige im wahrsten Sinne des Wortes sehr potente Substanzen bereit, allerdings ist die Einnahme teils mit Nebenwirkungen verbunden und es gibt Vorerkrankungen, die eine Einnahme ausschließen. Zudem muß man nicht immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen, wenn keine echte und dauerhafte Impotenz vorliegt, auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann die Erektionsfähigkeit verbessern. Als potenzfördernd sind folgende Lebenmittel bekannt:

Austern: Nicht gerade eine Lebensmittel, das für die meisten von uns häufig auf dem Speiseplan steht, aber zweifelsfrei wirksam. Der Genuss von Austern bewirkt eine natürlich Steigerung des Testosteronspiegels,  sie enthalten viel Zink und Vitamin B6. Ganz nebenbei steigern sie nicht nur die Potenz, sondern auch die Libido, denn Können und Wollen sind zwei Seiten der selben Medallie.

Kirschen: Ja, auch wenn Kirschen als Obst oft eher Frauen ansprechen, zur Kirschenzeit sollte man sich als Mann eine Ration sichern. Sie sind reich an Flavonoiden und Anthocyanen, zwei Stoffe die eine sehr positive Wirkung auf die für die Potenz wichtige Durchblutung haben. Sie wirken Arterienverkalkung entgegen, vermindern die Produktion von der Potenz eher abträglichem Stickstoffmonoxid und sorgen so für mehr Standfestigkeit. Anthocyane sind ebenfalls in großen Mengen im Brombeeren enthalten.

Knoblauch: Direkt vor dem Liebesspiel sicher die falsche Wahl, aber wer regelmäßig Knoblauch ist, fördert damit nicht nur die Durchblutung im meßbaren Umfang, sondern produziert auch mehr des Männlichkeitshormons Testosteron. Ganz nebenbei hilft es bei der Regulation des Blutdrucks, ist der zu hoch, wirkt sich das negativ auf die Potenz aus.

Melonen: Die Melone enthält einen ansehnlichen Anteil an Citrullin, ein Stoff der zu einer Erweiterung der Gefäße und somit zum besser Blutfluss führt. Zwar sind die Mengen an Melonen die man für eine spürbaren Effekt essen müsste gigantisch, dennoch dürfen sie gerne auf den Speiseplan.

Schweinefleisch: Wie bitte? Richtig gelesen, wenn es nicht gerade im Form eines sehr fettigen panierten Schnitzels oder als Halsgrat auf den Tisch kommt, ist Schweinefleisch richtig gesund. Es hat einen hohen Gehalt an Vitamin B1, das für die Erregungsleitung in den Nervenbahnen eine wichtige Rolle spielt.

Lachs: Wie viele Seefische, ist Lachs reich an Omega-3 Fettsäuren, die sich positiv auf die Durchblutung des Körpers und auch des Penis auswirken.

Last but not least: Stress, Rauchen, Alkohol, langes Sitzen, große Mengen an Kaffee und wenig Schlaf sind klassische Potenzkiller die in Kombination auch dem standfestesten Mann schwache Momente bescheren. Die Forderung nach einem gesundheiotsbewußten Lebenwandel klingt abgedroschen, ändert aber nichts an ihrem Wahrheitsgehalt. Wer seine eigenen Lebensgewohnheiten hinterfragt und etwas mehr auf die eigene Gesundheit achtet, steigert dadurch auch seine Potenz.

 

Pilzinfektionen bei Männern

Können Candida Infektionen auch am Penis auftreten? Pilzinfektionen des Penis beschränken sich in aller Regel auf die Eichel und/oder die Vorhaut, diese bieten zwar nicht die perfekte Umgebung für Pilze wie die Scheide, aber Männern sind keinesfalls immun gegen Hefepilzinfektionen, auch wenn sie weit weniger häufig betroffen sind als Frauen. Man spricht umgangssprachlich gerne von Eichelpilz, Vorhautpilz oder schlicht Penispilz, der medizinische Fachausdruck lautet Balanitis (Entzündung der Vorhaut) bzw. Posthitis (Entzündung der Vorhaut). Achtung: Sowohl Balanitis als auch Posthitis sind allgemeine Begriffe und werden auch im Zusammenhang mit bakteriellen Infektionen verwendet. Im Gegensatz zu „Vaginalmykose“ definieren sie also nicht, wodurch die Entzündung verursacht wird, der Begriff „Penismykose“ wird in der Medizin, warum auch immer, nicht verwendet.

Überdurchschnittlich oft betroffen sind Männer mit Phimose, einer stark verengten Vorhaut, die nicht komplett zurückgezogen werden kann und so eine wirksame Reinigung der Eichel und Innenseite der Vorhaut erschwert.

Die charakteristischen Symptome sind denen des Scheidenpilz bei der Frau sehr ähnlich. Weiße Ablagerungen und Rötungen kommen vor, häufig sind auch nur kleine rote Pusteln auf der Eichel sichtbar. Juckreiz kann aber muß nicht auftreten, ebenso wie Ausfluss, weshalb Pilzinfektionen beim Mann oft über einen längeren Zeitraum unbemerkt bleiben.

Egal ob Mann oder Frau: Bei einem Brennen in der Harnröhre, verbunden mit einem weißlichen bis gelblichen Ausfluss aus der Harnröhre, liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Pilzinfektion vor, sondern eine wahrscheinlich sexuell übertragene bakterielle Infektion!

Natürlich ist auch bei Männern immer der Besuch beim Urologen angeraten, nur der kann die Symptome wirklich zuverlässig deuten und durch einen Abstrich Klarheit verschaffen.

Weitere Informationen zu Pilzinfektionen bei Männern:
1. https://www.netdoktor.de/krankheiten/scheidenpilz/penispilz/
2. https://www.kadefungin.de/scheidenpilz/ursachen-scheidenpilz/scheidenpilz-sex/
3. https://www.canesten.de/de/intimgesundheit/krankheitsbilder/scheidenpilz/praevention/genitalpilz-beim-mann/

Scheidenpilz Hausmittel und Medikamente

Viele Frauen bevorzugen alternative, natürliche Methoden zur Behandlung schon Scheidenpilz oder greifen auf Hausmittel die meist über Generationen hinweg als Empfehlungen ausgesprochen werden zurück.

Hausmittel gegen Scheidenpilz

  • Essigspülungen: In der Theorie sollen Essigspülungen das saure Milieu der Scheide wiederherstellen und somit das Verhalten der Milchsäurebaktieren imitieren. In der Praxis ist dieses Hausmittel eher gesundheitsgefährdend, denn es gibt keinerlei belegbare Hinweise, daß Essig den Ph-Wert in der Vagina wirksam oder längerfristig senkt. Essig reizt aber definitiv die Schleimhäute und führt so eher zu einer Verschlimmerung der Symptome, ohne nachweisbaren Nutzen. Finger weg, auch wenn dieses Hausmittel früher sehr beliebt war, schadet es mehr als es nützt, die angebliche Wirksamkeit beruht auf einer Fehlannahme.
  • Yoghurt: Yoghurt, über ein Scheidenschwämmchen oder ähnliches eingebracht, soll angeblich das Milieu der Scheide stabilisieren. Obwohl Yoghurt als Nahrungsmittel sicher gesund ist, in der Scheide hat er nichts zu suchen und fördert eher das Wachstum der Pilze, bietet ihnen weiteren Nährboden. Besonders fatal in Kombination mit einem Schwämmchen, das zusätzlich ein ideale Wachstumsbedingungen für Hefepilze (große, feuchte und warme Oberfläche mit Nährstoffen) bietet. Dieses Hausmittel ist als unzweifelhaft gesundheitsschädlich einzustufen.
  • Kräuterbäder: Ein entspannenden Kräuterbad ist für das allgemeine Wohlbefinden sicher absolut empfehlenswert, Hefepilze allerdings lassen Bäder oder Umschläge mit Teebaumöl, Kamille, Salbei oder anderen Kräutern vollkommen kalt. Insbesondere bei ätherischen Ölen ist zusätzliche Vorsicht geboten, da diese Schleimhäute eher reizen. Derartige Bäder sind nicht direkt schädlich, haben aber keinen therapeutischen Nutzen.
  • Scheidenspülungen: Spülungen der Scheide sollen die Pilze ausspülen, die aber sitzen nicht locker auf den Schleimhäuten, somit ist ein Ausspülen unmöglich. Generell ist von Scheidenspülungen eher abzuraten, da sie die Scheidenflora eher schädigen. Faustregel für die Intimhygiene: Nur im Bereich der Vulva, also der primären äußeren Geschlechtsorgane.

Fazit: Alle Hausmittel gegen Scheidenpilz die direkt an oder in der Scheide zum Einsatz kommen sind entweder nutzlos oder verschlimmern das Problem.

Homöopathie gegen Scheidenpilz

Kaum etwas sorgt unter Medizinern und Laien für so viele kontroverse Diskussionen wie die Homöopathie. Die einen führen ins Feld, daß doppelblinde Studien belegen, daß Homöopathie nicht besser wirkt als ein Placebo (Scheinmedikament ohne Wirkstoff), die anderen geben an, der Wirkstoff müsse im Endprodukt nicht wissenschaftlich nachweisbar vorliegen um als geistartige Kraft wirken zu können.

Egal ob man an Homöopathie glaubt oder nicht, sie sollte niemals als Ersatz für Antibiotika oder Pilzmittel sondern als ergänzende Behandlung gesehen werden, zumindest dann wenn es um die Behandlung von Infektionserkrankungen geht. Als effektive Zusatzbehandlung wird auf einschlägigen Seiten und Foren oft das homöopathische Produkt „Candidate“ von Native Remedies beschrieben, das auch von den Kundenbewertungen her gut abschneidet.

Ebenso völlig natürlich ist Multi-Gyn FloraPlus, das die körpereigenen Laktobazillen ohne Antimykotika oder Milchsäure sanft fördert. Auch hier finden sich viele positive Bewertungen, allerdings auch negative Stimmen, die Homöopathie zur Therapie einer akuten Infektion eher kritisch sehen.

Das ist auch nicht unrichtig: Bei Scheidenpilz spielt die Homöopathie ihre Vorteile eher in der langfristigen Vermeidung und Stabilisierung des Immunsystems aus als in der Akutbehandlung.

Medikamente gegen Scheidenpilz

Zur Behandlung vaginaler Mykosen durch Hefepilze kommen Präparate mit dem Wirkstoff Clotrimazol zum Einsatz. Dieser Wirkstoff wird von einer Vielzahl von Hersteller in unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten, meist als Kombinationstherapie aus Creme und Vaginaltabletten:

  • Fungizid-ratiopharm von der ratiopharm GmbH
  • KadeFungin von der Dr. Kade Pharmazeutische Fabrik GmbH
  • Clotrimazol Aristo von der Aristo Pharma GmbH
  • Canesten Gyn von der Bayer Vital GmbH
  • Mykohaug von der betapharm Arzneimittel GmbH
  • Vagisan Myko von der Dr. August Wolff GmbH & Co.KG Arzneimittel
  • Antifungol Hexal von der Hexal AG

Alle diese Produkte sind kostengünstig, nicht verschreibungspflichtig, sondern nur apothekenpflichtig und in jeder Apotheke und auch den Amazon Marketplace erhältlich.

Des weiteren gibt es die Möglichkeit einer Behandlung mit einer Einmaldosis Fluconazol, z.B. als Diflucan von Pfizer, das oral und nicht vaginal angewendet wird. Neben der bequemen Anwendung hat sich dieser Wirkstoff besonders bei hartnäckigen Pilzinfektionen, die auf die normalen Kombipräparate mit Clotrimazol nicht gut ansprechen, sehr bewährt.

Fluconazol sollte aber zur Sicherheit nicht bei Schwangeren (insbesondere im ersten Trimenon) eingesetzt werden, eine Einnahme in der Stillzeit ist nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen unkritisch.

Dieses Präparat ist leider verschreibungspflichtig und nicht ganz günstig, kann aber über ausländische Medizinportale wie Dokter Online aus Holland (seriöser Anbieter, mehrfach getestet, sehr gut bewertet bei Trustpilot) ganz legal online bestellt werden.

Der Trick hierbei: Nach Beantwortung eines Online Fragebogens mit allerlei Gesundheitsfragen stellt ein in der EU niedergelassener Arzt eine Diagnose und schreibt ein Rezept, das dann direkt bei der angeschlossenen Onlineapotheke eingereicht wird, die daraufhin das Medikament verschickt. Deutsche Apothekenverbände wettern zwar aus Angst um ihr Geschäft gegen dieses System, es ist aber nach EU Recht eindeutig erlaubt, sich auf diesem Wege verschreibungspflichtige Medikamente aus England zu bestellen. Ganz nebenbei auch sehr praktisch, wenn man sich z.B. den Arztbesuch für ein Folgerezept der Pille sparen möchte.

Wer dennoch skeptisch ist, kann natürlich auf Rechnung bezahlen und das Geld erst dann überweisen, wenn das oder die Medikamente auch zu Hause angekommen sind.

Seltener werden auch Produkte mit dem Wirkstoff Fenticonazol und Miconazol eingesetzt. Welches Mittel in welcher Dosierung und mit welcher Behandlungsdauer ideal ist, weiß am besten der Gynäkologe. Eine Selbstmedikation ist natürlich möglich, gerade bei wiederkehrenden und besonders heftigen Pilzinfekten ist ein Gang zum Arzt zur Sicherheit aber immer zu empfehlen. Hier kann auch ein Test durchgeführt werden, ob es sich wirklich um eine Infektion mit Pilzen die mit Antimykotika behandelt werden kann handelt, oder eine (seltenere) bakterielle Infektion, bei der Antibiotika Mittel der Wahl sind und Pilzmittel dementsprechend versagen.

Ganzheitliche Ansätze gegen Scheidenpilz

Ganzheitliche Programme wie „Schluss mit Pilzinfekten„, dem ins Deutsche übersetzen Bestseller „Yeast Infection No More“ von Linda Allen aus Kalifornien, sehen Pilzinfektionen nur als das was sie eigentlich sind: Symptome eines geschwächten Immunsystems und einer fehlenden Balance im Körper. Auf jeden Fall einen Blick wert, denn diesem Ratgeber zu folgen bedeutet nicht nur schnellere Erfolge bei der Akutbehandlung, sondern vor allem auch Folgeinfektionen wirksam vermeiden zu können. Auch wenn Frau der heimischen pharmazeutischen Industrie mit dem Kauf von Medikamenten zur Behandlung von Scheidenpilz sicher einen Dienst erweisen, am besten ist es dauerhaft gegen Pilzinfektionen gewappnet zu sein und gar nicht erst in die Verlegenheit zu kommen, wieder zum Arzt und zur Apotheke gehen zu müssen.

Länger durchhalten im Bett als Mann

Viele Männer schweigen darüber, dennoch sind Millionen von dem aus medizinischer Sicht harmlosen aber extrem peinlichen Problem betroffen. 1, 2, 3, erster oder besser gesagt: Die vorzeitige Ejakulation.

Hierzu ist aber auch wichtig zu wissen, wann man überhaupt von einer zu schnellen Ejakulation spricht, denn eine halbe Stunde durchzuhalten ist keinesfalls normal. Der durchschnittliche reine Geschlechtsakt ohne Vorspiel dauert, je nachdem welche Studie aus welchem Land man bemüht, zwischen 3 und 6 Minuten, eine der größten Studien aus Australien spricht von gut 5 Minuten. Das reicht vielen Frauen vollkommen aus, zum Orgasmus zu kommen, wobei es natürlich auch hier Ausreißer nach oben oder unten gibt. Eine genaue Definition von „frühzeitig“ existiert nicht, viele Fachleute setzen die Grenze bei 3 Minuten an, was aber auch nicht weiter hilft, wenn die eigene Partnerin einfach etwas länger braucht als die Durchschnittsfrau.

Zu schnell kommen, muss das sein? Lässt sich der Samenerguss nicht irgendwie herauszögern? Eindeutig ja, wobei die Erwartungshaltung nicht zu hoch sein sollte. Ein paar Minuten zusätzlich sind drin, sehr viel mehr ist nicht realistisch.

Die Methoden die zum Erfolg führen sind gut bekannt, im Folgenden haben wir eine Liste aller bekannten und nachgewiesen wirksamen Lösungen zusammengestellt:

1. Kondome und Gleitgel

Diese vermeintlich einfach Hilfsmittel sind recht effektiv, weil sie die Sensibilität des Penis herabsetzen bzw. die Reibung und damit das Gefühl mindern. Im Zusammenspiel sollten unbedingt Gleitmittel auf Wasserbasis verwendet werden, weil ölbasierte Produkte das Kondom spröde machen, es bietet dann keinen wirksamen Schutz vor Schwangerschaft oder Geschlechtskrankheiten. Je dicker das Kondom, desto stärker die Wirkung, für Männer die eine Erektion gut halten können und lediglich sehr schnell kommen, haben sich die extra dicken Analkondome besonders bewährt. Gleitgel sollte eher großzugig aufgetragen werden, viel hilft in diesem Fall auch viel.

2. Lokale Betäubungsmittel auf Basis von Lidocain und Prilocain.

Lokalanästhetika zum länger Durchhalten sind sowohl in Form von Sprays, als auch als Cremes, z.B. Emla, ohne Rezept in jeder Apotheke oder auch im Internet erhältlich. Das Mittel wird direkt auf die Eichel aufgetragen und sorgt nach einigen Minuten Einwirkzeit durch den betäubenden Effekt für eine erhebliche Reizminderung. Bei der Dosierung ist etwas Ausprobieren angesagt, hier kann zu viel des Guten im Gegensatz zum Gleitgel den falschen Effekt haben, denn es soll nur die Eichel betäubt werden, ohne dass auch die Geschlechtsorgane der Frau ebenfalls eine Gefühlsminderung erfahren.

3. Pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel

Diese frei verkäuflichen Tabletten oder Kapseln enthalten Wirkstoffe wie z.B. Griffonia oder Mönchpfeffer, die schon vor mehr als hundert Jahren zur Bekämpfung vorzeitiger Ejakulationen zum Einsatz kamen. Die Wirkung ist nicht unumstritten, wenigen seriösen Studien bestätigen diesen Mitteln aber zumindest einen gewissen Effekt. Als Marke recht bekannt ist z.B. Climax Control, das über das Internet diskret nach Hause bestellt werden kann. Im Gegensatz zu Medikamenten ist für die optimale Wirkung eine längerfristige Einnahme erforderlich, sie werden nicht kurz vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen, sondern dauerhaft.

4. Medikamente

Seit knapp 10 Jahren existiert mit Priligy, einem Medikament das den Wirkstoff Dapoxetin enthält, auch endlich eine medikamentöse Behandlungsvariante für die Ejaculatio Präcox. Das verschreibungspflichtige Medikament wird ca.2 Stunden vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen und wirkt etwa 3 Stunden, das Zeitfenster der optimalen Wirkung ist mit ca. 60 Minuten also recht kurz und erfordert ein gutes Timing des Geschlechtsakts. Die Wirkung dieses Serotonin-Wiederaufnahmehemmers (SRRI, kommen auch in Antidepressiva zum Einsatz) ist in einer großen Studie dokumentiert, im Mittel verzögert er den Samenerguss um 1 Minuten und 30 Sekunden. Das klingt nicht viel, ist für Männer die normalerweise sofort nach dem Eindringen kommen aber eine ganz entscheidende Verbesserung.

5. Übungen und Training

Durch ganz gezielte Übungen mit Beckenbodenmuskulatur und dem Penis lässt sich das Durchhaltevermögen langfristig steigern, man lernt ganz nebenbei seinen Körper und seine Reaktionen besser kennen und zu kontrollieren. Übungen bringen kurzfristig keinerlei Erfolge, aber steter Tropfen höhlt den Stein, auf lange Sicht lassen sich dadurch wertvolle Minuten gewinnen. Im Gegensatz zu Medikamenten behandelt man mit einem solchen „Workout“ nicht nur die reinen Symptome, sondern setzt an den Ursachen für vorschnelle Samenergüsse an. Damit die Übungen auch perfekt aufeinander abgestimmt sind, empfielt sich ein professionelles Training wie „Titan im Bett“ oder „Länger Durchhalten“ (unser Favorit), die auf handfesten Erkenntisse und jahrelanger positiver Erfahrung beruhen und über reine Kegelübungen, die auf den meisten Internetseiten zum Thema präsentiert werden, hinausgeht.

Blasenspiegelung beim Mann – Schmerzhaft? Nein!

Wenn sich z.B. bei Rauchern rote Blutkörperchen im Urin finden, aber auch bei einigen anderen auffälligen Befunden wie Schmerzen beim Wasserlassen ohne infektiöse Ursache, ist zur Sicherheit eine Abklärung per Blasenspiegelung zu empfehlen. Viele Männer haben vor der Untersuchung, viel mehr Angst als der folgenden Diagnose, doch diese Ängste vor und Mythen rund um die Zystoskopie sind allesamt unbegründet.

Der Ablauf ist wesentlich unspektakulärer als gedacht. Wenn kein gleichzeitiger Eingriff geplant ist, findet die Spiegelung ambulant beim Urologen statt. Es gibt keine Narkose, man muß nicht nüchtern sein, es ist keinerlei spezielle Vorbereitung nötig.

Hingehen, hinsetzen, entspannen. Zuerst einmal nimmt man auf einem Stuhl Platz, der ganz entfernt an einen gynäkologischen Stuhl erinnert, man sitzt eher aufrecht mit leicht gespreizten Beinen, recht bequem.

Danach wird ein Gleitgel in die Harnröhre eingeführt, das gleichzeitig lokal betäubt und Eichel und Harnröhreneingang desinfiziert. Natürlich nicht mit einer Nadel! Das einzige was davon zu spüren ist, ist ein anfänglich kühles Gefühl und evtl. darauf folgendes ganz leichtes Brennen, das aber kaum spürbar ist. Von Schmerz kann keine Rede sein.

Das war auch schon der spektakulärste Teil. Nach kurzer Wartezeit wirkt die örtliche Betäubung. Der Urologe führt dann das Zystoskop genannte Untersuchungsgerät ein, das auf Grund seiner Länge etwas einschüchternd wirken mag, nur spürt man im entspannten Zustand davon nichts. Erstaunlich schmal wenn man bedenkt, dass der Urologe dadurch vollen Einblick inklusive Beleuchtung hat. Selbst wer sehr angespannt ist, wird maximal einen Druck bemerken. In der Blase angekommen, wird über das Zystoskop vorsichtig eine Lösung mit sterilem Wasser in die Blase gepumpt, die sich so entfaltet und eine genaue optische Untersuchung des Gewebes ermöglicht. Dieses Füllen der Blase ist nicht spürbar. Die Untersuchung selbst ist, wenn keine Auffälligkeiten entdeckt werden, so schnell vorbei, dass Mann am Ende fast etwas erschreckt auf dem Stuhl sitzt. War es das schon? Dafür die ganze Aufregung?

Am Ende folgt die Bitte, noch in der Praxis die Toilette aufzusuchen. Die meisten werden in diesem Moment nicht das Gefühl haben, urinieren zu müssen, aber das Wasser muss raus und die Blase ist teils lediglich mit der Rückmeldung ans Gehirn etwas träge. Ende, ab nach Hause oder zur Arbeit, man muss sich nicht schonen und darf alles machen.

Risiken und Nebenwirkungen der Untersuchung sind kaum vorhanden. Ein leichtes Brennen, auch beim Wasserlassen, tritt häufig in den ersten Stunden auf. Wie unangenehm dieses Brennen ist, hängt stark vom eigenen Empfinden und dem Geschick des Arztes bei der Untersuchung ab. Selten kommt es zu Infektionen, Narbenbildung in der Harnröhre oder temporärer, spontaner Blasenentleerung, extrem selten zu einem Schaden am Schließmuskel der Blase. Diese Komplikationen sind aus rechtlichen Gründen auf dem Aufklärungsbogen aufgeführt, aber eher ein „negativer Sechser im Lotto“ und sicher nichts, über das man sich vorab Gedanken machen muss, insbesondere wenn keine Vorschäden in der Harnröhre bestehen.

Fazit: Die Blasenspiegelung ist eine einfache, effektive und gleichzeitig fast immer schmerzfreie Untersuchung, die je nach eigenem Empfinden etwas unangenehm sein kann. Wer diese Untersuchung einmal mitgemacht hat, kann über die Horrorvorstellungen vieler Männer beim Anblick eines Zystoskop nur schmunzeln. Wirklich gefährlich wird es aus gesundheitlicher Sicht nur, wenn man aus Angst die Blasenspiegelung absagt oder aufschiebt und so eventuell die rechtzeitige Entdeckung einer Erkrankung verhindert!

Kleiner Penis – Ist eine Vergrößerung möglich?

Die Größe des Gemächts sagt zwar weder etwas über die Männlichkeit des Trägers, noch seine Zeugungsfähigkeit auch, dennoch kann ein kleiner Penis Probleme im Sexualleben verursachen. Nicht zuletzt, weil eine eher unterdurchschnittliche Bestückung schnell zu Selbstzweifeln führt, die sich auf das Selbstbewusstsein auswirken und so einen Teufelskreis von Minderwertigkeitsgefühlen und Versagensangst in Gang setzen können.

Im Internet versprechen eine Vielzahl von Webseiten eine wirksame Lösung, von Pillen über Streckapparate bis hin zu Trainingsprogrammen und Operationen proklamiert jeder für sich, die beste und wirksamste Methode zu kennen. Was ist wirklich dran? Ist eine Penisvergrößerung überhaupt möglich? Wir schaffen Klarheit!

Pillen

Tabletten zur angeblichen Vergrößerung des Penis werben oft mit vorher und nachher Fotos, netten Ärzten im Kittel und diversen Testimonials begeisterter Kunden. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich der angebliche Arzt aber in vielen Fällen als gekauften Stock Foto, auch die angeblichen Erfolgsberichte sind so gnadenlos gefälscht wie die Bilder von den Erfolgen. Tatsache ist: Die Pillen, die gerne im teuren Abo mit automatischer monatlicher Belastung der Kreditkarte verkauft werden, sind bis auf wenige Ausnahmen, die im sehr begrenzten Rahmen Ergebnisse liefern, unwirksam.

Eine medikamentöse Vergrößerung des Penis ist wenn nur zum Schein und/oder kurzfristig möglich, etwa wenn den Tabletten illegal PDE-5 Hemmer beigemischt werden, die die Durchblutung verstärken bzw. den Blutrückfluss hemmen. Einige Hersteller sind bereits solcher krimineller Methoden überführt worden.

Ansonsten handelt es sich um günstig im Großhandel gekaufte und oft unter eher bescheidenen hygienischen Bedingungen zusammengepanschte Kräutermischungen. Den enthaltenen Kräutern, Wurzeln und Extrakten wird eine Wirkung angedichtet, die nicht existiert, untermauert durch angebliche wissenschaftliche Studien oder Überlieferungen aus grauer Vorzeit. Das die Produzenten gerne wichtig und medizinisch klingende Namen für die Stoffe verwenden, weil es besser klingt als der schnöde deutsche Begriff, ist ein weiterer cleverer Trick.

Wir wollen hier keinesfalls alle Anbieter über einen Kamm scheren, es gibt Tabletten die ohne schmutzige Tricks zumindest geringfügige, temporäre Effekte erzielen, dennoch sicher nicht das erste Mittel der Wahl. Auf der Plusseite: Tabletten einzunehmen ist sehr bequem, diskret und erfordert keinerlei Zeitaufwand.

Operation

Penisoperationen sind im Gegensatz zur Brustvergrößerung oder Schamlippenkorrektur bei der Frau eine sehr aufwendige Operation, die von einem sehr erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden muss. Die Anzahl verpfuschter OPs ist hier auffällig hoch, neben den reinen Operationsrisiken ist das Ergebnis oft nicht so, wie erhofft. Hinzu kommt der Preis, der sich vom mittleren vierstelligen Bereich bis hin zu mehr als 10.000€ für Korrekturoperationen bewegt.

Ohne Zweifel ein wirksame Maßnahme, aber wenn man Kosten, Nutzen und Risiko kalkuliert, sollte dieser chirurgische Eingriff, der falsch durchgeführt sogar zur Erektionsproblemen oder Impotenz führen kann, der letzte Ausweg sein, wenn alle anderen Möglichkeiten probiert wurden und versagt haben.

Übungsprogramme

Vergrößerungsübungen, auch Jelqing genannt, sind eine jahrhundertealte Methode zur Vergrößerung, die den meisten Quellen nach erstmal im arabischen Raum praktiziert wurde. Dabei werden verschiedene Massageübungen, meist im halbsteifen Zustand, durchgeführt. Hierbei ist viel Disziplin gefragt, denn die Übungen müssen regelmäßig über Monate durchgeführt werden, der Zeitaufwand ist nicht unerheblich. Risiken oder Nebenwirkungen gibt es nicht, solange das Training ganz korrekt durchgeführt wird. Wer falsch trainiert, kann sich aber auch selbst verletzten, ganz ähnlich dem falschen Workout im Fitnessstudio.

Unterstützt werden kann ein solches Programm durch die entsprechende Ernährung, die die Bildung von neuem Gewebe fördert. Hier sind keine Wunder zu erwarten, ein gewisses Wachstum lässt sich aber erzielen und gerade bei einem verhältnismäßig kleinen Penis, ist jeder Zentimeter sicher ein Erfolg.

Am besten nutzt man einen professionell zusammengestellten Trainingsplan wie z.B. die „Anleitung zur Penisvergrößerung“ mit aufeinander abgestimmten Übungen, die einerseits einfach durchführbar sind, andererseits auch Erfolge bringen. Wer sich die Übungen selbst im Internet zusammensucht läuft Gefahr, falsch, zu einseitig oder nicht dem eigenen Erfahrungslevel entsprechend zu trainieren.

Penisstrecker

Die oft auch als Extender bezeichneten Streckgeräte setzen auf ein ähnliches Prinzip wie Trainingsprogramme, aber nicht durch Übungen, sondern dauerhaften Zug. Durch die entstehenden harmlosen Mikroverletzungen, bildet der Körper ganz langsam neues Gewebe, insbesondere an den Schwellkörpern.

Um zu wirken, muss ein solcher Apparat am besten täglich und über mehrere Stunden getragen werden, idealerweise z.B. die ganze Nacht über oder auch am Tag. Hier liegt auch das Problem, denn die meisten starren Extender sind furchtbar unbequem zu tragen und zudem unter dünneren Hosen problemlos sichtbar. Besser und auch sicherer sind spezielle Gürtel wie der apothekenzugelassene „Phallosan Forte„, die unauffällig getragen werden können, vergleichsweise sehr bequem sitzen und noch dazu das bei starren Streckern bestehende Verletzungsrisiko nahezu ausschließen.

Fazit: Wer einen kleinen Penis hat, wird mit Sicherheit nie zum Hengst mit 25cm, abgesehen von der relativ risikobehafteten Operation kann keine Methode Wunder bewirken und wirklich sichtbare Ergebnisse brauchen Zeit verbunden mit der nötigen täglichen Disziplin der Anwendung oder Durchführung.

Erwähnt sei auch, dass der deutsche Durchschnittpenis kaum mehr als 14cm misst und diese Größe für die meisten Frauen vollkommen in Ordnung ist. Das Urteil „zu klein“ ist häufig rein subjektiv und orientiert sich oft an den weit überdurchschnittlich ausgestatteten Darsteller in einschlägigen Filmen für Erwachsene. Für alle die im Normbereich liegen gilt also: Nicht verunsichern lassen, denn erfüllter Sex lässt sich nicht mit dem Maßband bestimmen.

Weitere Informationen zur Penisvergrößerung bzw. -verlängerung:
1. https://www.focus.de/gesundheit/experten/sommer/penisvergroesserung-ohne-operation-wachstumsschub-fuer-sein-bestes-stueck_id_3813804.html
2. https://www.maennergesundheit.info/leistungen/operationen-penis/penisverlaengerung.html
3. https://www.infomedizin.de/behandlungsgrundlagen/penisvergroesserung/
4. https://dr-jethon.de/fur-ihn/penisverlangerung/
5. https://www.rtl.de/cms/penisverlaengerung-in-grossbritannien-boomt-das-geschaeft-mit-dem-besten-stueck-4142779.html

Haarausfall ab 40 – Schicksal oder gibt es Mittel dagegen?

Ab etwa 40 ist die Natur ziemlich gnadenlos. Es beginnt mit mehr Haaren in der Bürste als gewöhnlich, immer öfters liegt mal ein Haar auf dem Schreibtisch und eh man sich versieht, beginnen die Geheimratsecken langsam aber sicher zu wachsen, teils lichtet sich das Haar am Hinterkopf. Das stattdessen plötzlich die Haare zu sprießen beginnen, wo sie es nicht sollen, etwa an den Ohren und in der Nase, macht das Ganze noch perfider.

Wer stark familiär vorbelastet ist, den ereilt dieses Schicksal teils wesentlich früher, wer Glück hat bei dem beginnt der Prozess etwas später, aber dennoch: Die Haare auf dem Kopf werden mit zunehmendem Alter eher weniger und das leider nicht gleichmäßig, sondern konzentriert auf bestimmte Kopfpartien. Wer dann in Google „Mittel gegen Haarausfall bei Männern ab 40“ eingibt, wird mit einer enormen Menge an angeblichen Wundermitteln, teuren Tinkturen und Shampoos, förmlich erschlagen.

Was hilft? Hilft überhaupt etwas? Dazu muss man sich die Ursachen ansehen: Bei 95% aller Männer, also bis auf wenige Ausnahmen den meisten Betroffenen, ist die Ursache eine androgenetische Alopezie. Was medizinisch noch ganz nett klingt, klingt in Laiensprache schon weniger schön: Erblich bedingter Haarausfall. Verantwortlich für den schleichenden Haarverlust sind in diesem Fall die Androgene, männliche Sexualhormone, genauer das Dihydrotestosteron (DHT), das aus dem Umwandlung von Testosteron entsteht. Aus wissenschaftlich bisher noch nicht erforschten Gründen, entwickeln die Haarwurzeln bei betroffenen Männern eine zunehmende Empfindlichkeit gegenüber diesem Hormon bzw. dem Zusammenspiel von DHT mit anderen Hormonen. Folge sind verkürzte Wachstumsphasen der Haare, sie wachsen immer dünner nach, bis die Haarwurzel schließlich ganz abstirbt. Da nach aktuellen Erkenntnissen nicht nur ein einzelnes Gen für diesen unerwünschten Effekt verantwortlich ist, sondern gleich mehrere, ist eine baldige Lösung des Rätsels sehr unwahrscheinlich.

Eine echte Therapie die dauerhafte Erfolge bringt, existiert bis heute leider nicht, von einer Haartransplantation abgesehen, die aber nicht von den Krankenkasse erstattet wird und reine Privatleistung ist. Egal was manche Hersteller versprechen, mit frei verkäuflichen Tinkturen oder sagr Medikamenten, lassen sich nur begrenzte Erfolge erzielen.

Finasterid: Verschreibungspflichtiges Medikament das den Umbau von Testosteron zu DHT im gewissen Rahmen unterdrückt. Die Wirkung tritt oft erst nach einem halben Jahr konsequenter Einnahme auf, bei etwa 80% der Anwender wird der Haarausfall so gestoppt, bei zwei Dritteln wachsen sogar neue Haare nach, allerdings nur sehr dünne. Finasterid wird oral in Form von Tabletten eingenommen, bekannt unter Markennamen wie Propecia oder dem geringfügig günstigeren Aindeem.

Minoxidil: Eigentlich ein Blutdruckpräparat, das bei Haarausfall in flüssiger Form zur äußeren Anwendung gegeben wird. Es fördert die Durchblutung der Kopfhaut, wesentlich stärker als z.B. bei Shampoos oder Tinkturen mit Koffein. Bekannt ist v.a. als Marke Regaine, ein Wortspiel aus dem englischen Wort „gain“ für gewinnen und „re“ für zurück, also quasi „Zurückgewinnen“. Es existieren auch günstigere Generika, die aber meist nur eine Wirkstoffkonzentration von 2% statt der 5% im Originalpräparat enthalten.

Damit hat es sich auch schon, egal was irgendwelche bunten Werbebrochuren oder Webseiten im Netz sagen, es existieren weder Wunderpillen noch wirksame Geheimrezepte. Alles nur Humbug und Abzocke. Selbst das viel gepriesene Östrogenen 17-alpha-Estradiol ist so gut wie wirkungslos.

Die beiden oben genannten Medikamente werden gerne kombiniert gegeben, allerdings muß die Behandlung möglichst frühzeitig beginnen, denn Voraussetzung für den Erfolg ist, dass die Haarwurzeln noch nicht abgestorben sind. Haarwurzeln selbst können nicht nachwachsen, sind sie nicht mehr vorhanden, weil abgestorben, kann an dieser Stelle auch mit der besten Medizin kein Haar mehr nachwachsen und nur die Transplantation kann noch Erfolg bringen. Ähnlich einem Baum, solange noch lebende Wurzeln existieren, kann er neue Triebe aus dem Boden austreiben. Ist die Wurzel tot, hilft auch der massive Einsatz des besten Düngers nicht mehr und ein neuer Baum muss gepflanzt werden. Zu diesem Ergebnis kam auch die Stiftung Warentest,

Ein weiteres, eher trauriges Detail: Werden die Medikamente abgesetzt, schreitet der Haarausfall sofort weiter fort, die Einnahme müsste also lebenslang erfolgen.

So bleibt das ernüchternde, harte, aber ehrliche Fazit: Wer nicht bereit ist, ein Leben lang Medikamente mit nicht ganz unerheblichen Nebenwirkungen einzunehmen und eventuell größere Summen für eine Haar- bzw. Eigenhaartransplantation auszubringen, investiert sein Geld lieber in einen flotten Kurzhaarschnitt der das Beste aus dem Dilemma macht, statt Geld für wirkungslose Wundermittel aus dem Internet herauszuwerfen.

Neradin Test und Erfahrungen

Wer auf der Suche nach natürlichen Alternativen zu verschreibungspflichtigen Potenzmitteln ist, trifft früher oder später auf Neradin, hergestellt von der PharmaFGP GmbH aus dem beschaulichen bayerischen Gräfelfing. Der Hype um dieses Potenzmittel, das vom Hersteller vorsichtig und verantwortungsvoll als Hilfe bei sexueller Schwäche verkauft wird, war für uns Anlass, uns das Produkt einmal näher anzusehen.

Naradin ist eine homöopathisches Arzneimittel mit Apothekenzulassung, ohne Rezept frei verkäuflich und frei von bekannten Nebenwirkungen. Der Wirkstoff ist laut Verpackung „Turnera Diffusa Trit. D4“, was für den Laien wenig aussagt, deshalb hier die Aufschlüsselung:

Das „Trit.“ steht für „Trituratio“ was im Deutschen „Verreibung“ bedeutet, im Gegensatz zu „Dil.“ für „Dilutio“, Auflösung oder „Glob.“ für „Globuli“, Kügelchen. Hierbei handelt es sich um die Art und Weise der Herstellung, Verreibungen mit Milchzucker, bei denen ein Pulver entsteht, eignen sich besonders für Stoffe, die nicht in Alkohol oder detilliertem Wasser löslich sind.

D4 bezeichnet die Potenz, nicht die männliche, sondern den Grad der Verdünnung. D4 meint 10 hoch 4, was einer Verdünnung von 1:10000 entspricht, also hier konkret etwa eine kleine Prise Wirkstoff auf 500g Milchzucker.

Turnera Diffusa, besser bekannt als Damiana oder Safranmalve, ist der eigentliche Arzneistoff. Das strauchartige Gewächs ist in Südamerika beheimatet und auch in den südlichen USA zu finden. Die Blätter werden insbesondere in Mexico sehr gerne zu Tee verarbeitet, ihnen werden verschiedenste gesundheitsförderliche Eigenschaften zugesagt, unter anderem auch eine Steigerung von Libido und gegen Impotenz. Konkrete wissenschaftliche Studien liegen nur mit Tieren vor, so legt eine Studie aus 2009 (leider nicht in deutsch veröffentlicht) nahe, dass sich erschöpfte männliche Ratten nach der Gabe von Damiana schneller wieder erholen und zum erneuten Akt fähig sind, als Ratten die den kein Turnera Diffusa erhielten.

Wir konnten nach der Einnahme von Neradin keinerlei positive oder negative Wirkung feststellen, weder zu Beginn, noch während des Einnahmezeitraums, noch danach. Nach der Einnahme einer Packung von 40 Tabletten entsprechend der Dosierungsempfehlungen des Herstellers beendeten wir das Experiment. Dazu sei erwähnt, dass wir Homöopathie generell sehr kritisch gegenüberstehen, da sie aus wissentschaftlicher Sicht auf einem reinen Placebo Effekt beruht, also dem Glauben an die Wirksamkeit ohne Nachweisbarkeit der Wirkung.

Hinzu kommt ein weiteres, unschönes Detail: Der exakt gleiche Wirkstoff ist in der exakt gleichen Potenz auch als Tabletten von führenden Herstellern wie DHU erhältlich, der Preis für 80 Tabletten liegt bei den meisten Apotheken zwischen 7-9€, bei Neradin kosten 40 Tabletten über 30€, also das mindestens 3-fache. Auch bei einem anderen Produkt von der PharmaFGP GmbH, Deseo, das quasi Neradin in Tropfenform ist (ebenfalls Turnera Diffusa, als Dil. D4), das gleiche Bild: 20ml kosten um die 25€, 20ml Damania D4 Dilution von DHU 7-8€. Selbstverständlich steht es jedem Hersteller frei, seine Preise zu gestalten, aber warum Neradin und Deseo so erheblich teurer sind als die gleichen Produkte der Mitbewerber, lässt sich nicht wirklich nachvollziehen, außer dass wohl mehr Geld in Werbung und Branding fließt.

Fazit: Unabhängig davon, ob man an die Wirkung von Homöopathie glauben will oder nicht, unabhängig wie effektiv Damiana allgemein als Potenzmittel wirkt oder nicht, Neradin erscheint uns sehr ambitioniert im Preis. Für einen Pegasus auf der Packung und eine nette Webseite ist ein Vielfaches des Marktdurchschnitts einfach zu teuer.

Dennoch möchten wir auch Positives vermerken: Auf dem unübersichtlichen Markt für pflanzliche Potenzmittel, mit vielen zwielichtigen Angeboten aus fragwürdigen Quellen und sehr vollmundigen Werbeaussagen, ist beim Angebot eines seriösen deutschen Herstellers der nach strengen Qualitätskriterien arbeitet und auch genau angibt, was im Produkt enthalten ist, gewährleitet, dass man der eigenen Gesundheit keinen Schaden zufügt. Gefährlich oder gesundheitsschädlich ist Neradin zweifelsfrei nicht, eine Aussage die auf viele andere Potenzpillen nicht uneingeschränkt zutrifft.