Neradin Test und Erfahrungen

Wer auf der Suche nach natürlichen Alternativen zu verschreibungspflichtigen Potenzmitteln ist, trifft früher oder später auf Neradin, hergestellt von der PharmaFGP GmbH aus dem beschaulichen bayerischen Gräfelfing. Der Hype um dieses Potenzmittel, das vom Hersteller vorsichtig und verantwortungsvoll als Hilfe bei sexueller Schwäche verkauft wird, war für uns Anlass, uns das Produkt einmal näher anzusehen.

Naradin ist eine homöopathisches Arzneimittel mit Apothekenzulassung, ohne Rezept frei verkäuflich und frei von bekannten Nebenwirkungen. Der Wirkstoff ist laut Verpackung „Turnera Diffusa Trit. D4“, was für den Laien wenig aussagt, deshalb hier die Aufschlüsselung:

Das „Trit.“ steht für „Trituratio“ was im Deutschen „Verreibung“ bedeutet, im Gegensatz zu „Dil.“ für „Dilutio“, Auflösung oder „Glob.“ für „Globuli“, Kügelchen. Hierbei handelt es sich um die Art und Weise der Herstellung, Verreibungen mit Milchzucker, bei denen ein Pulver entsteht, eignen sich besonders für Stoffe, die nicht in Alkohol oder detilliertem Wasser löslich sind.

D4 bezeichnet die Potenz, nicht die männliche, sondern den Grad der Verdünnung. D4 meint 10 hoch 4, was einer Verdünnung von 1:10000 entspricht, also hier konkret etwa eine kleine Prise Wirkstoff auf 500g Milchzucker.

Turnera Diffusa, besser bekannt als Damiana oder Safranmalve, ist der eigentliche Arzneistoff. Das strauchartige Gewächs ist in Südamerika beheimatet und auch in den südlichen USA zu finden. Die Blätter werden insbesondere in Mexico sehr gerne zu Tee verarbeitet, ihnen werden verschiedenste gesundheitsförderliche Eigenschaften zugesagt, unter anderem auch eine Steigerung von Libido und gegen Impotenz. Konkrete wissenschaftliche Studien liegen nur mit Tieren vor, so legt eine Studie aus 2009 (leider nicht in deutsch veröffentlicht) nahe, dass sich erschöpfte männliche Ratten nach der Gabe von Damiana schneller wieder erholen und zum erneuten Akt fähig sind, als Ratten die den kein Turnera Diffusa erhielten.

Wir konnten nach der Einnahme von Neradin keinerlei positive oder negative Wirkung feststellen, weder zu Beginn, noch während des Einnahmezeitraums, noch danach. Nach der Einnahme einer Packung von 40 Tabletten entsprechend der Dosierungsempfehlungen des Herstellers beendeten wir das Experiment. Dazu sei erwähnt, dass wir Homöopathie generell sehr kritisch gegenüberstehen, da sie aus wissentschaftlicher Sicht auf einem reinen Placebo Effekt beruht, also dem Glauben an die Wirksamkeit ohne Nachweisbarkeit der Wirkung.

Hinzu kommt ein weiteres, unschönes Detail: Der exakt gleiche Wirkstoff ist in der exakt gleichen Potenz auch als Tabletten von führenden Herstellern wie DHU erhältlich, der Preis für 80 Tabletten liegt bei den meisten Apotheken zwischen 7-9€, bei Neradin kosten 40 Tabletten über 30€, also das mindestens 3-fache. Auch bei einem anderen Produkt von der PharmaFGP GmbH, Deseo, das quasi Neradin in Tropfenform ist (ebenfalls Turnera Diffusa, als Dil. D4), das gleiche Bild: 20ml kosten um die 25€, 20ml Damania D4 Dilution von DHU 7-8€. Selbstverständlich steht es jedem Hersteller frei, seine Preise zu gestalten, aber warum Neradin und Deseo so erheblich teurer sind als die gleichen Produkte der Mitbewerber, lässt sich nicht wirklich nachvollziehen, außer dass wohl mehr Geld in Werbung und Branding fließt.

Fazit: Unabhängig davon, ob man an die Wirkung von Homöopathie glauben will oder nicht, unabhängig wie effektiv Damiana allgemein als Potenzmittel wirkt oder nicht, Neradin erscheint uns sehr ambitioniert im Preis. Für einen Pegasus auf der Packung und eine nette Webseite ist ein Vielfaches des Marktdurchschnitts einfach zu teuer.

Dennoch möchten wir auch Positives vermerken: Auf dem unübersichtlichen Markt für pflanzliche Potenzmittel, mit vielen zwielichtigen Angeboten aus fragwürdigen Quellen und sehr vollmundigen Werbeaussagen, ist beim Angebot eines seriösen deutschen Herstellers der nach strengen Qualitätskriterien arbeitet und auch genau angibt, was im Produkt enthalten ist, gewährleitet, dass man der eigenen Gesundheit keinen Schaden zufügt. Gefährlich oder gesundheitsschädlich ist Neradin zweifelsfrei nicht, eine Aussage die auf viele andere Potenzpillen nicht uneingeschränkt zutrifft.

Brustkrebs beim Mann – Verbreitung und Symptome

Für viele gilt Brustkrebs, das Mammakorzinom, immer noch als reine Frauenerkrankung. Statistisch gesehen ist das verständlich, denn den gut 70000 Neuerkrankungen pro Jahr bei Frauen stehen gerade mal ca. 500 Brustkrebs Diagnosen bei Männern gegenüber. Nicht viel, aber zu viel um das Thema Brustkrebs als Mann zu ignorieren, umso mehr weil die Heilungschancen bei frühzeitiger Erkennung exzellent sind. Die Scham vieler Männer, möglichweise an etwas zu leiden, was in großen Teilen der Bevölkerung als „Frauenkrankheit“ verstanden wird oder als Hypochonder abgestempel zu werden sorgt leider immer noch dafür, daß Brustkrebs beim Mann oft viel zu spät erkannt und behandelt wird.

Die Symptome sind bei Männern nicht anders als bei Frauen:

  • Aus der Brustwarze tritt Flüssigkeit bzw. ein Sekret aus
  • An oder um die Brustwarze bilden sich ohne Verletzung plötzlich kleine Wunden oder Entzündugen, die nicht abheilen wollen
  • Die Brustwarze oder der Warzenhof verändern plötzlich ihre Form und wirken eingedellt oder eingezogen
  • Im Bereich der Brustwarze ist plötzlich eine ungewöhnliche Verhärtung oder ein Knoten tastbar, der sich eindeutig anders anfühlt, als das umliegende Drüsengewebe
  • Im Bereich der Achsel sind plötzlich geschwollene oder verhärtete Lymphknoten tastbar.

Wie auch bei Frauen ist die diskrete Tastuntersuchung die jeder unter der Dusche oder im Bad durchführen kann ideal, um Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Nicht erschrecken, das Drüsengewebe selbst fühlt sich leicht knubblig an, ist aber gleichmäßig und eher weich. Verhärtungen sind deutlich als Fremdkörper im Gewebe tastbar.

Eine erhöhte Gefährdung als Mann an Brustkrebs zu erkranken läßt sich relativ gut aus der Familienhistorie ablesen, wie bei Frauen gibt es ein sogenanntes Brustkrebs Gen, abgekürzt BRCA (Breast Cancer, englisch für Brustkrebs) das bei Vorhandensein das eigene Risiko vielfach erhöht. Wenn weibliche Verwandte an Brustkrebs erkrankt waren oder das Gen bei ihnen im Rahmen eines Gentests nachgewiesen wurde, ist Vorsicht angesagt.

Der Alterdurchschnitt bei Neuerkrankungen liegt bei Männer erheblich höher als bei Frauen, zwischen dem 65. und 80. Lebensjahr, wobei diese Mittelwerte nicht darüber hinwegtäuschen sollten, daß in seltenen Fällen auf wesentlich jüngere Männer betroffen sind.

Ansprechparter als Arzt ist für Männer der Urologe oder Androloge, der evtl. zu weiteren Untersuchungen an einen anderen Arzt überweist. Das Stadardverfahren zur Diagnose ist eine Ultraschalluntersuchung sowie Röntgen der Brust. Letzteres resultiert bei Männern wegen der geringeren Menge an Brustgewebe und Drüsengewebe oft in nicht optimalen Bildern, die keine 100% genaue Diagnose zulassen, weshalb bei unklarem Befund im Anschluss oft noch ein MRT mit Kontrastmittel und/oder eine Biopsie durchgeführt wird. Beides ist keine große Sache und schafft dafür Klarheit.

Im ersten Stadium erkannt liegt die Überlebensrate auf 5 Jahre gesehen bei hohen 78%. Wenn man das fortgeschrittene durchschnittliche Alter bei der Ersterkrankung mit einkalkuliert ein sehr guter Wert. Im vierten Stadium sinkt diese Rate auf magere 14%, was zeigt, wie gefährlich Brustkrebs ist, wenn er zu spät diagnostiziert wird.

 

Sperma Allergie – Mythos oder Wahrheit?

Manche Frauen berichten nach dem Geschlechtsverkehr von Heuschnupfen oder Lebensmittelallergien ähnlichen Anzeichen/Symptomen: Brennen und Jucken, bis hin zu massiven Kreislaufproblemen, Ausschlägen, Durchfall, Überkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen. Oft wird kein direkter Zusammenhang hergestellt, eine Abklärung erfolgt erst spät, nur selten wird sofort die richtige Diagnose (gezielter Pricktest/Hauttest oder Bluttest) gestellt. Die Allergie auf Sperma ist aber keine Fiktion oder Ausrede, sie existiert wirklich, auch wenn sie zum Glück sehr selten ist. Sie tritt häufiger bei Frauen auf, aber auch Männer sind betroffen.

Streng genommen ist es keine Allergie gegen das Sperma als Ganzes, sondern nur das darin enthaltene Seminalplasma, ein Stoff der von der männlichen Prostata abgesondert wird. Bestimmte im Seminalplasma enthaltene Einweisse lösen die Allergie aus. Wie bei jeder allergischen Reaktion sind die Symptome, die auf eine grundlose Überreaktion des Immunsystems auf einen per se harmlosen Stoff zurückzuführen sind, oft vielfältig und wenig spezifisch. Sie können im schlimmsten Fall bis hin zur Anaphylaxie und einem anaphylaktischen Schock reichen.

Entgegen den Mythen die sich um die Spermaallergie ranken, tritt diese entweder bei jedem Partner auf oder bei keinem, das männliche Sperma ist von der Zusammensetzung her bis auf die genetischen Informationen in den Spermien identisch. Der Wechsel des Partners kann niemals zur Lösung des Problems beitragen.

Die möglichen Gegenmaßnahmen entsprechen der Behandlung anderer Allergien. Oft bringen Antihistaminika, spezielle Allergiemedikamente die die Ausschüttung von Histamin blockieren bzw. reduzieren, eine gewisse Linderung. Sie verhindern zwar nicht die Reaktion des Immunsystems oder heilen, lindern aber in der Regel die Schwere der Symptome. In schweren Fällen kommt auch eine Hyposensibilisierung in Frage. Dabei wird der betroffenen Patientin oder dem betroffenen Patienten über Wochen, Monate und teils Jahre regelmäßig eine stetig steigende Dosis des synthetisierten Allergens gespritzt, das Immunsystem lernt langsam aber sicher, daß es harmlos ist und nicht bekämpft werden muss. Die Erfolgsaussichten dieser Behandlung sind nicht schlecht, garantieren lässt sich aber eine Heilung oder Verbesserung der Symptomatik nicht. Es liegen auch keine Erfahrungen mit einer größeren Anzahl an Probanden vor, alle Prognosen stützen sich also lediglich auf allgemeine Erfahrungen der Desensibilisierung bei anderen Allergenen.

Hilft das alles nichts, hilft nur eine konsequente Vermeidung des Kontakts mit Sperma, etwa durch den Einsatz von Kondomen, auch beim Oralverkehr. Weit schwieriger gestaltet sich dieser Ansatz bei Männern mit Spermaallergie, denn sie sind auch gegen ihr eigenes Sperma allergisch! Für sie ist die langwierige Hyposensibilisierung der einzige Weg.

Shytobuy Erfahrungen – Der Shop für Männergesundheit

Das Motto des Onlineshops von Shytobuy.de ist „Weil Du nicht alleine bist“ und genau das zeigt sich auch in der Auswahl der Produkte: Es geht um Lösungen für unter medizinischen Gesichtspunkten wenig dramatische Leiden, die für Betroffene aber psychisch extrem belastend sein können. Egal ob Übergewicht, Haarausfall, ein zu kleiner Penis, vorzeitiger Samenerguss, Erektionsstörungen, zu geringe Libido, sonstige Probleme beim Sex, zu kurze Augenwimpern, verfärbte Zähne, schwache Muskulatur, fehlende Virilität durch niediges Testosteron, Pickel, Warzen, Schuppenflechte, Pilzinfektionen, Hämorrhiden, zu kleine oder hängende Brüste, Falten, starkes Schwitzen, die Liste läßt sich endlos fortsetzen und für all diese nur allzu menschlichen Probleme hat der Shop wirksame Produkte parat. Insbesondere für Männer ist die Auswahl gigantisch, viele Produkte hat Shytobuy exklusiv im Sortiment, etwa Bestseller aus den USA und England wie Vimax, VigRX, MaxSize, Gold Max, Gold Max Pink, TRX2, Forsamax, alles Originalpräparate und teils im Rahmen von Sonderaktionen drastisch im Preis reduziert. Tipp: Wechselnde, besonders stark herabgesetzte Produkte finden sich in der Rubrik „Angebote„.

Das Mutterhaus des Shops sitzt in England, der deutsche Ableger wird von Berlin aus betrieben, es gibt dementsprechend eine deutschsprachige Kundenhotline, ebenso wie eine ständig verfügbaren Livechat oder E-Mail Support.

Der Versand der Produkte erfolgt aber ausschließlich aus England, es kann also ein paar Tage länger als gewohnt dauern, bis eine Bestellung ankommt, außer man wählt die Expresslieferung. Wer es nicht eilig hat, wählt den Standardversand, alle unsere Bestellungen wurden bisher binnen einer Woche geliefert. Rein persönlicher Erfahrungswert, die offizielle Angabe liegt bei 5-10 Tagen.

Seriös ist der Shop, wir haben schon mehrfach dort bestellt, der Anbieter ist seit 2003 am Markt und auch die Kundenbewertungen auf Trustpilot und von Trusted Shops sind mit aktuell 8,9/10 bzw. 4,5/5 Punkten rundum gut. Bezahlt werden kann auf vielfältige Weise, ganz klassisch per Rechung oder Lastschrift, genauso wie per Paypal, Sofortüberweisung, Kreditkarte (Amex, Visa, Mastercard), Vorkasse per Banküberweisung oder Nachnahme. Über den Zahlungsabwickler Klarna wird sogar Ratenzahlung angeboten. Alle Daten werden selbstverständlich per SSL/HTTPS (erkennbar an den geschlossenen grünen Schloß in der Browserleiste) verschlüsselt und übertragen, so daß bei den sensiblen Zahlungsdaten auch das Thema Sicherheit nicht zu kurz kommt. Wer dennoch Zweifel hat, warum auch immer, ist mit der Zahlung per Rechnung auf der sicheren Seite.

Ab 60€ ist die Lieferung nach Deutschland versandkostenfrei, ebenso für Österreich, Schweizer zahlen 10,99€. Ein Aufpreis von 14,99€ wird nur für Expresslieferungen per Paketdienst UPS fällig, dafür ist dann eine Lieferung binnen 24h garantiert. Die Verpackung ist neutral, unbedruckter brauner Karton ohne irgendwelche Logos, ohne jeglichen Hinweis auf den Inhalt, auch der Name Shytobuy taucht nicht außen auf dem Karton auf, als Absendername ist immer der offizielle Firmenname „Comfort Click Ltd“ angegeben.

Insgesamt ein sehr gelungener Shop mit riesigem Sortiment, der für jeden das richtige Produkt parat hat. Besonders positiv fallen auch die ausführlichen Produkterklärungen und FAQs auf, statt wie andere Shop nur Herstellerbeschreibungen zu übernehmen ergänzt Shytobuy diese mit ausführlichen eigenen Informationen und hilfreichen Kundenbewertungen. Wer per Gutschein bei der Bestellung 5% auf den gesamten Einkaufswert sparen will, benutzt unteren Gutscheincode XZYJYS.

10 Krankheiten die nur Männer bekommen können

Die Krankheiten an denen Männer am häufigsten erkranken sind oft gravierend und die Aufzählung der Top 3 ist ob Ihrer Häufigkeit eher banal und wird niemanden ernsthaft überraschen: Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenkrebs, oft zurückzuführen auf eine weniger gesundheitsbewusste und exzessivere Lebenweise. Männer lassen es gerne krachen, egal ob beim Essen, Trinken, Rauchen, Arbeiten, was leider auch zu einer durchschnittlich geringeren Lebenserwartung als bei Frauen führt. Viel spannender ist aber die Frage, welche Krankheiten wirklich nur Männer bekommen können. Neben den ganz offensichtlichen auf die männlichen Geschlechtsorgane bezogenen Krankheiten, sind aber auch einige Überraschungen auf der Liste.

  1. Prostataleiden: Egal ob gutartige Prostatavergrößerung, Prostataentzündung oder Prostatakrebs, reine Männerkrankheit, denn Frauen fehlt schlicht die für derartige Erkrankungen nötige Vorsteherdrüse.
  2. Hodenerkrankungen: Von den gutartigen Spermatozelen und Hydrozelen bis hin zu Hodenentzündungen, Hodenhochstand, Hodentorsion und Hodenkrebs, sie alle sind natürlich auch Krankheiten die nur Männer treffen, Frauen haben keine Hoden und das ist gut so.
  3. Vorhautverengung: Die harmlose aber unbehandelt zu Entzündungen führende Phimose, die teils das Wasserlassen erschwert und Schmerzen bei einer Erektion verursacht, kennen Frauen nicht. Eine Verengung der Vorhaut des weiblichen Kitzlers, wenn man diese so nennen will, existiert nicht.
  4. Hämophilie: Die Bluterkrankheit, bei der der bestimmte Gerinnungsfaktoren im Blut fehlen, was zu Spontanblutungen oder bei Verletzungen zu besonders schweren und schlecht stillbaren Blutungen führen kann. Die Folgen dieser Erkrankung sind meist dramatisch, Betroffene leiden häufig unter Einblutungen spontanen Einblutungen in Gelenke, teilweise auch Muskeln und Organe. Da die Krankheit gonosomal-X-rezessiv (Gonosom = Geschlechtschromosom) vererbt wird, können Frauen zwar Träger des Gerinnungsdefekts sein, diesen weitervererben, aber niemals daran erkranken. Alle Bluter sind ausschliesslich Männer.
  5. Favismus: Teils auch als Fabismus bezeichnet, ist eine spezielle Form der krankhaften Hämolyse (Auflösung roter Blutkörperchen im Blut) die mit einer Anämie (Blutarmut) einhergeht. Ausgelöst wird diese im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Auflösung aber nur durch den Konsum bestimmter Lebensmittel und Medikamente, unter anderem Bohnen und Erbsen, ersteren verdankt diese primät in Afrika, Asien und im Mittelmeerraum auftretende Erkarung ihren Name. Faba ist im Latainischen das Wort für Bohne, sozusagen die „Bohnenkrankheit“. Ein Trost: Die Mehrzahl der Betroffenen leidet unter einen leichten Form, die eher harmlos ist, die Auslöser lassen sicht gut meiden und wer unter Favismus leidet, hat eine etwas höhere Resistenz gegen Malaria. Letzteres erklärt auch das Verbreitungsgebiet der Krankheit. Auch diese Erkrankung wird X-chromosomal-rezessiv vererbt.
  6. Lesch-Nyhan-Syndrom: Ebenfalls durch einen Gendefekt auf dem X Chromosom bedingt und rezessiv vererbt, führt diese Stoffwechselerkrankung zun frühkindlichen Entwicklungsstörungen und autoagressivem Verhalten, also Selbstverletzung.
  7. Rot-Grün-Blindheit: Die Betroffenen sehen rot und grün als grau und können die beiden Farben dadurch nicht unterscheiden. Die Abgeschwächte Form, eine Rot-Grün-Schwäche kann auch Frauen betreffen, allerdings 10x seltener.
  8. Muskeldystrophie: Hier lediglich die Typen „Duchenne“ und „Becker-Kiener“, beides Erbkrankheiten die zum einem stetig fortschreitenden Museklschwund. Traurig aber wahr: Bisher exitieren keinerlei Behandlungsmöglichkeiten, eine Heilung ist bei derartigen Erkrankungen zwar nie möglich, aber hier existiert nicht einmal eine Möglichkeit der Fortschreiten zu Verhindern oder den Verlauf zu verlangsamen
  9. Swyer-Syndrom: Oft als Hermaphroditismus bezeichnet. Die Betroffenen sind rein äußerlich Frauen, entwickeln aber keine sekundären Geschechtsmerkmale, Klitoris, Schamlippen, Vagina und Gebärmutter entwickeln sich, aber nicht im normalen Maße, es sind keiner Eierstöcke vorhanden. Genetisch gesehen sind diese Frauen Männer, sie haben ein Y Chromosom.
  10. XYY-Syndrom: Umgangssprachlich auch oft als Supermaskulinitäts-Syndrom bezeichnet. Was im ersten Moment noch ganz nett klingt, stärkeres Größenwachstum und höherer Testosteronspiegel, geht mit vielen Problemen einher: Schlechtere Spermienqualität, im Schnitt etwas geringere Intelligenz, Neigung zu agressivem Verhalten, starke Neigung zu Hodenhochstand und bestimmten Herzfehlern. Das früher gerne propagierte Bild vom dummen Schläger mit krimineller Neigung trifft zwar nicht zu, allerdings ist eine soziale Anpassung von Männern mit XYY-Syndrom gerade in der heutigen Zeit meist nicht ganz einfach.

Das Positive nach dieser sehr unerfreulichen Liste: Die meisten ausgezählten Erkrankungen sind seltene Erbkrankheiten, die weder ansteckend sind, noch sonstwie im späteren Leben erworben werden können. Dennoch ist die Vielzahl der X-chromosomal-rezessiv vererbten Krankheiten beieindruckend, unsere Liste könnte noch um einige weitere Krankheiten ergänzt werden, aber 10 bedeutet nunmal 10.

Welcher Blutdruck ist beim Mann normal?

Egal ob mit 25, 30, 40, 55 oder 65 Jahren, optimale Blutdruckwerte sind per Definition nicht abhängig vom Alter, auch wenn Bluthochdruck im Alter statistisch gesehen häufiger auftritt. Das Geschlecht spielt keinerlei Rolle, optimale sowie normale durchschnittliche Werte sind bei Männern und Frauen gleich.

Der normale Blutdruckwert, die sogenannte Normotonie, ist abhängig vom Lebensalter, je jünger desto niedriger der Normalwert. Ab dem frühen Erwachsenenalter liegt er konstant bei etwa 120/80 mmHg. Eine Blutdruckmessung setzt sich dabei immer aus zwei Komponenten zusammen dem oberen, systolischen Wert (Blutfluss vom Herzen) und dem unteren, diastolischen Wert (Blutfluss zum Herzen).

mmHg ist die Maßeinheit die Millimetern auf einer Quecksilbersäule entspricht, jeder Millimeter wiederum entspricht dem Druck von 0.001316 Atmosphären.

Die Klassifikation von der Mayo Foundation:

systolisch < 90 und diastolisch < 60 entspricht Hypotonie, einem Blutunterdruck
systolisch 90-119 und diastolisch 60-79 entpricht dem optimalen Blutdruck
systolisch 120-139 und/oder diastolisch 80-89 entspricht einer Vorstufe zur Hypertonie, dem Bluthochdruck
systolisch 140-159 und/oder diastolisch 90-99 entspricht Hypertonie Stufe 1
systolisch 160-179 und/oder diastolisch 100-109 entspricht Hypertonie Stufe 2
systolisch >= 180 und/oder diastolisch >= 110 entspricht einer akuten hypertonen Krise, Hypertonie Stufe 3

Man unterscheidet zwischen der sogenannten primären und sekundären Hypertonie. Bei der sekundären Hypertonie ist der Auslöser der Blutdruckerhöhung eine andere Grunderkrankung, wie eingeschränkte Nierenfunktion, sie ist allerdings mit knapp 10% die weitaus seltenere Form, der Anteil der primären Hypertonie, ohne eine weitere Erkrankung die diese auslöst, liegt bei über 90%.

Kurz: Meist ist der Blutdruck selbst das Problem, was für die meisten Patienten bedeutet, daß  es neben einer ärztlich verordneten Medikation auch Möglichkeiten gibt, den eigenen Blutdruck durch entsprechende Änderungen von Verhalten und Ernährung zu beeinflussen positiv zu beeinflussen:

1. Mehr Bewegung

Bewegungsmangel und ständiges Sitzen sind nicht nur die Ursache für andere Volksleiden wie Rückenschmerzen, sondern beeinflussen auch den Blutdruck negativ. Selbst wer keine Freude an Sport hat, kann hier selbst aktiv werden. Treppensteigen statt der Rolltreppe oder dem Aufzug, kleinere Besorgungen mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen, ein Spaziergang in der Mittagspause, in der Summe ist damit schon einiges gewonnen.

2. Gewicht reduzieren

Übergewicht ist ein entscheidender Faktor bei der Entstehung von Bluthochdruck, wer seine Ernährung nur leicht umstellt und so Kohlenhydrate (v.a. Zucker) und Fett einspart, kann auch ohne anstrengende Diät langfristig abnehmen. Beim Einkauf sollte man bewußt auf versteckte Dickmacher achten, etwa Limonaden, Eistee und Schorlen. Auch helle Wurst und Streichwurst haben einen besonders hohen Fettanteil. Fertiggerichte sollte man generell meiden. Kochen und Dünsten statt Braten und Frittieren. Vorsicht ist auch geboten bei vermeintlich gesunden Produkten für Kinder, die mit allerlei gesunden Milchbestandteilen beworben werden, aber überwiegend aus Zucker bestehen. Hier sind alle Eltern in der Verantwortung, denn als Kind erlernte falsche Ernährungsgewohnheiten lassen sich später oft nur schwer ablegen.

3. Alkohol und Nikotin meiden

Alkoholkonsum in Maßen, Rauchen wenn möglich ganz einstellen. Beides sind große Risikofaktoren für alle Arten von Herz- und Kreislauferkrankungen. Leicht gesagt, die Umsetzung fällt oft schwer, doch während niemand mehr ernsthaft bestreiten will, daß Rauchen gesundheitsschädlich ist, wird Alkohol noch oft verharmlost. Mehr zum Thema findet sich auf dieser Seite.

4. Kochsalzkonsum einschränken

Auch bei hohem Blutdruck muß man nicht gänzlich auf Salz verzichten, übermäßiger Konsum sollte aber unbedingt vermieden werden. Viel Natrium ist enthalten in den meisten Fertigprodukten und Tiefkühlprodukten, sowie vielen Wurst- und Käsesorten. Klinische Studien bezüglich des Salzkonsums und der Sterblichkeit durch Herz- und Kreislauferkrankungen kommen zwar zu unterschiedlichen Ergebnissen und sind auch unter Experten ein Streitpunkt, unstrittig ist aber zumindest, daß eingeschränkter Salzkonsum eine Senkung des Blutdrucks zur Folge hat.

5. Streß meiden, ausreichend schlafen

Ein hektischer Alltag und zu wenig Schlaf wirken sich blutdruckerhöhend aus.

Weitestgehend grünes Licht gibt es dagegen für Kaffee und Tee, wer hier nicht mehr als 4-5 Tassen täglich zu sich nimmt, liegt noch in dem Bereich, denn die Experten der Deutschen Herzstiftung als unbedenklich ansehen. Zwar erhöht Kaffee oder Tee kurzfristig den Blutdruck, der Körper passt sich aber schon nach wenigen Wochen an den Konsum an.

Neben einer bewußten Ernährung, einem möglichst gesunden Lebensstil  und ausreichend Bewegung gibt es auch eine Vielzahl vom Medikamenten zur Blutdrucksenkung. Welches oder welche in Kombination ideal für den jeweiligen Patienten ist/sind, entscheidet der behandelnde Arzt, generell teilt man Blutdrucksenker in 5 Gruppen ein:

1. Betablocker

Wie der Name bereits impliziert setzen diese bei den sogenannten Beta-Adrenozeptoren an, die besonders im Herz in großer Menge vorhanden sind. Als Beta-Adrenozeptorantagonisten hemmen sie durch Adrenalin hervorgerufene Effekte, reduzieren so die Auswurfleistung des Herzens und damit auch den Blutdruck.

2. ACE-Hemmer

Haben ihren Ursprung in der Natur, nämlich dem Gift einer exotischen brasilianischen Otterart.  Sie blockieren ein bestimmtes Enzym, das Angiotensin Converting Enzyme das als Teil des sogenannten Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems für die Verengung der Gefäße und Steigerung des Blutdrucks eine Rolle spielt. Durch die Rezeptoren Blockade wird dieser Effekt gedämpft und der Blutdruck gesenkt.

3. Angiotensin-1-Rezeptor-Antagonisten

Funktionieren ähnlich wie ACE-Hemmer, setzen aber an einer anderen Stelle des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems an, blockieren einen anderen Rezeptor.

4. Calciumantagonisten

Die auch als Calciumkanalblocker bekannten Medikamente vermindern das Eindringen/Einströmen von Calciumionen in das Innere der Zellen der Gefäßmuskeln, die für die Erweiterung und Verengung der Gefäße verantwortlich sind. Weniger Kontraktion dieser Muskeln bedeutet quasi entspanntere Gefäße, somit ebenfalls eine Blutdrucksenkung.

5. Diuretika

Gerne auch umgangssprachlich Entwässerungstabletten genannt. Sie führen über vermehrte Flüssigkeitsausscheidung zu einer Reduktion des Blutdrucks. Sie teilen sich ihrerseits in unterschiedliche Gruppen ein, zur Blutdrucksenkung besonders häufig zum Einsatz kommt der Wirkstoff Hydrochlorothiazid, besser bekannt als HCT.

Wie alle Medikamente können diese Präparate eine Vielzahl an Nebenwirkungen mit sich bringen, andererseits ist hoher Blutdruck als „stiller Killer“ meist gefährlicher als die möglichen Nebenwirkungen einer Behandlung. Hier bedarf es einer kompetenten medizinischen Abwägung von Nutzen und Risiken. Keinesfalls sollte man als Patient selbstständig die Dosierung ändern oder Präparate einfach ohne Absprache mit dem Arzt nehmen oder absetzen.

Alle Angaben ohne Gewähr, im Zweifelsfall sollte immer ein Arzt befragt werden, ein Rat der auf alle medizinischen Fragen zutrifft. Das Internet bietet zwar eine Fülle von Informationen, von einer Selbstdiagnose oder gar Behandlung auf eigene Faust sollte man aber bedeutsamen gesundheitlichen Fragen dringend absehen.

Ursachen für einen tief hängenden Hoden

Aus gutem Grund sind die Hoden ausserhalb des Körpers im Hodensack verstaut, denn was im ersten Moment vielleicht unpraktisch anmutetet, hat natürlich einen tieferen Sinn: Samenzellen sind empfindliche gegen Hitze, also sind die Hoden dort untergebracht, wo sie es etwas kühler haben, als im inneren des Körpers. Leider neigt der Hodensack dazu, im Laufe eines Lebens immer mehr zu hängen, eine typische Alterserscheinung, weil das Straffheit des Gewebes nachläßt und sich im Hodensack keine Muskulatur befindet. Wie tief der Hoden hängt ist zum grossen Teil eine genetische Laune der Natur, weshalb auch teils schon junge Männer unter „Hängehoden“ leiden.

Aus medizinischer Sicht kein Grund zur Besorgnis, er liegt keine Erkrankung vor, nur selten gibt es eine ernstere Ursache: Ein Leistenbruch oder einem tiefer liegenden Hodenbruch, der sich teils durch eine einseitige Aufwölbung eines Hodens bemerkbar macht, weil die Eingeweide aus dem Bauchraum durch den erweiterten oder eröffneten Leistenkanal nach unten drücken. Leicht abklärbar mit einer Ultraschalluntersuchung beim Urologen und operativ schnell behoben. Die Kosten übernehmen sowohl die gesetzlichen als auch die privaten Krankenkassen, der die OP medizinisch sinnvoll, zweckmäßig und damit indiziert ist.

Auch wenn es sich nur um eine natürliche Varianz oder Alterserscheinung handelt, optisch stören die tiefen Hoden oft, insbesondere wenn sie tiefer hängen als der Penis lang ist und so ein weniger dem Ideal entsprechendes Bild entsteht. Ein Trick, der kurzfristig Abhilfe schafft, ist Kälte, z.B. kaltes Wasser. Um die Hoden vor der Kälte zu schützen, zieht sich der Hodensack zusammen und bringt die Hoden näher an den wärmenden Körper. Wird es wärmer, dehnt sich der Sack aber sofort wieder entsprechend, von einer echten Lösung kann man sicher nicht reden. Medikamentöse Therapien existieren nicht, auch allerlei Salben und angeblich Hausmittel sind komplett wirkungslos. Wenn er erst mal hängt, dann hängt er.

Dauerhaft hilft hier nur der Skalpell, ungleich unkomplizierter als die weibliche Brust läßt sich auch das Skrotum, so heisst der Sack in der Fachsprache, operativ straffen. Der Eingriff wird entweder unter örtlicher Betäubung/Teilnarkose/Sedierung, auf Wunsch auch unter Vollnarkose durchgeführt. Ein längerer Krankenhausaufenthalt ist nicht nötig, normalerweise erfolgt die OP ambulant, ohne stationäre Aufnahme. Beim Eingriff wird das überschüssige Gewebe entfernt, der Hodensack dadurch verkürzt. Wie bei jeder Operation gibt es Risiken, die Narkose, mögliche Wundheilungsstörungen und Infektionen, aber rein statistisch gesehen handelt es sich um eine sehr unkomplizierte OP die in aller Regel komplikationsfrei verläuft. Ganz billig ist die Hodenstraffung nicht, je nach Arzt und Klinik sollte man um die 2500-3500€ einkalkulieren. Da es sich um einen rein ästhetischen und keinen medizinisch notwendigen Eingriff handelt, muss er komplett aus eigener Tasche finanziert werden, auch private Kassen beteiligen sich nicht an den Kosten.

Natural XL Test und Erfahrungen

Bei dem Produkt Natural XL handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel, das angeblich bei regelmäßiger Einnahme zur Vergrösserung des besten Stückes führen soll. Klingt gut, denn auch wenn viele Frauen angeben, dass es nicht auf die Größe ankommt und nur die Technik zählt, so ganz glaubwürdig klingt das meist nicht. Ganz davon abgesehen, wer möchte nicht in der Sauna neidende und erfurchtsvolle Blicke ernten? Viele Männer würden ihr letztes Hemd für ein paar Zemtimeter Zuwachs an der richtigen Stelle geben, Grund genug, Natural XL einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

Geliefert wird Natural XL, das 2x täglich eingenommen werden soll, in Monatspackungen zu je 60 Tabletten/Kapseln zum Preis von jeweils 34€ zuzüglich Versandkosten. Wer 2 Dosen bestellt zahlt 66€ und bekommt zusätzlich eine Monatsration gratis. Bei 3 Packungen zu 104€ gibt es sogar ganze 3 Dosen gratis, insgesamt genug für ein halbes Jahr, was den Preis pro Monat auf knapp 18€ pro Monat senkt. Wer gleich das größte Paket bestellt, zahlt also nur noch gut die Hälfte des Preises im Vergleich zur Monatspackung. Da der Hersteller ein Rückgaberecht für unangebrochene Packungen einräumt, falls nicht der gewünschte Effekt eintritt, ist das grosse Paket für jeden der rechnen kann die beste Wahl.

Die Inhaltstoffe sind:

1. L-Lysin: Eine Aminosäure, die auch in geringen Mengen in Fleisch enthalten ist und im Körper vierlei Funktionen erfüllt, von der Reparatur des Gewebes/Bindegewebes, Gewebewachstum bis hin zu essentiellen Funktionen des Immunsystems. Bei Natural XL soll vor allem der wachstumsförderne Effekt verbunden mit einer Gewebeneubildung genutzt werden.

2. L-Arginin: Ebenfall eine Aminisäure, die unter anderem die Bildung von Stickstoffmonoxid (SO) im Körper steuert. Dieses Stickstoffmonoxid sorgt für eine bessere Durchblutung der Gefässe, auch der feinen Haargefässe (Kapillaren) im Penis, was die Erektionsfähigkeit positiv beeinflussen kann. Der Stoff ist auch bei Sportlern beliebt, da er den Muskelaufbau anregt.

3. Tribulus Terrestris: Im deutschsprachigen Raum besser bekannt als Erd-Burzeldorn. Das gewächs stammt aus den Tropen bzw. Subtropen. Im Tieversuch bewirkt es eine Bildung von mehr Androgenrezeptoren, die z.B. in der Pubertät die Prägung der Männlichkeit prägen und ein Leben lang beeinflussen. Verlässliche wissenschaftliche Studien am Menschen existieren bislang nicht, eindeutig nachweisbar ist nur der blutdrucksenkende Effekt, schädlich ist der Stoff nicht.

4. Süsshölzer: Der Gattung der Süßhölzer, mit dem bekanntesten Vertreter Glycyrrhiza glabra, dem echten Süssholz, sind die meisten schon begegnet, ohne es zu ahnen: Der Stoff ist u.a. in Lakritze enthalten. Süssholzextrakte vermindern den Abbau von Cortisol, einem Nebennierenrindenhormon, wirkt u.a. entzündungshemmend.

5. Cucurbita pepo: Der Gartenkürbis, klingt unscheinbar, wird aber schon seit langem im Bereich der Urologie therapeutisch eingesetzt.

Insgesamt eine solide Zusammensetzung, die genauen Inhaltsmengen sind nicht auf der Webseite angegeben, die Mischung wirkt aber einleuchtend, neben der Förderung der Neubildung von Gewebe wird die Durchblutung verbessert und der Hormonhaushalt günstig beeinflusst. Alles Faktoren, die im Rahmen einer Penisvergrösserung ohne Operation wichtig sind. Wirkt es wirklich? Der Hersteller ist von der Wirkung überzeugt, neben den Packungen prangen auf der Webseite die Angaben +2cm bei der Monatspackung bis hin zu +7cm bei der Halbjahreskur. Sicher handelt es sich hierbei um außergewöhnliche Ergebnisse. Viel riskiert man mit einer Bestellung aber nicht, denn dank der zugesagten Wirkungsgarantie wird das Geld für unangebroche Packungen bei Nichtgefallen problemlos zurückerstattet.

Der kritische Selbsttest von Natural XL verlief positiv, auch wenn wir über die Dauerhaftigkeit der Ergebnisse noch nichts sagen können und die Wirkung bei einem einzelnen Probanden nicht generalisiert werden kann. Die stärkere Durchblutung ist eindeutig spürbar, ähnlich dem „Blutwurst“ Effekt bei Potenzmitteln in leicht abgeschwächter Form, die Erektion wird merklich verstärkt und härter als gewöhnlich. Das alleine bedingt noch keinen permanenten Grössenzuwachs, zeigt aber, daß das Präparat eine eindeutig positive Wirkung auf den Penis hat. Wir bleiben am Ball und werden an entsprechender Stelle von der weiteren Entwicklung berichten.

Die Harnröhre juckt und brennt beim Mann

Ein Jucken oder Brennen in der Harnröhre kann viele Ursachen haben, tritt die Reizung nicht direkt nach dem Geschlechtsverkehr auf und klingt dann wieder ab, sind die Ursachen leider meist bakterieller Natur. Die Symptome sind meist sehr eindeutig und unangenehm bis schmerzhaft:

  • Vermehrtes Harndrang, auch wenn die Blase gar nicht bis kaum mit Urin gefüllt ist und das letzte Wasserlassen erst kurze Zeit her ist.
  • Ziehen und Kältegefühl in der Harnröhre, empfindlicher Harnröhrenausgang an der Eichel, machmal auch gerötet
  • Schmerzen oder Brennen, insbesondere direkt nach dem Urinieren
  • Teils Ausfluss aus der Harnröhre, weisslich bis gelblich, von der Konsistenz her an Schleim erinnernd. Morgens nach dem Aufstehen verstärker Ausfluss, der heraustropft oder sich herausstreichen läßt.

Der Übeltäter ist weder im Schimmbad, noch auf der öffentlichen Toilette oder der Sauna zu suchen, sondern im eigenen Bett: Fast alle Harnröhrenentzündungen bei Männern sind verursacht durch Gonokokken (oft auch Tripper genannt) oder Chlamydien, zwei Geschlechtskrankheiten die durch ungeschützen Sex übertragen werden und sehr gerne in Kombination auftreten.

Bei Frauen ist der Verlauf meist wesentlich milder und kaum von Schmerzen begleitet, äußert sich oft nur in einem mehr oder minder starken Ausfluss, der teils auch als Erregung fehlinterpretiert wird. Das ist auch ein Grund für die zunehmende Ausbreitung dieser Erreger, denn was keine Beschwerden veruracht, wird odt erst sehr spät als Infektion erkennt. Für Frauen teils dramatisch, denn verschleppte Infektionen mit Chlamydien können aufsteigen, die Eierstöcke schädigen und so für Unfrauchtbarkeit sorgen. Genaue Erhebungen zu Infektionsraten existieren nicht, allerdings sind diese Krankheiten verbreiteter als viele annehmen, man sieht sie auch bei genauer Betrachtung des Geschlechtsteils niemanden an, man riecht oder schmeckt sie von Ausnahmefällem mit starkem Ausfluss abgesehen, nicht.

Wichtig: Sobald die die oeben beschriebenen Symptome wahrgenommen werden, sollte zeitnah ein Termin beim Urologen vereinbart werden. Für die Diagnose wird eine Urinprobe ins Labor geschickt, beim Verdacht auf Chlamydien kann zusätzlich ein Abstrich der Harnröhre sinnvoll sein. Der ist unangenehm, weil ein kleines Problemstäbchen das an ein Wattestäbchen erinnert eingeführt werden muss. Er liefert aber dafür eine genauere Diagnostik als der Urin, weil Chlymdien intrazelluläre Erreger sind, die nicht auf der Schleimhaut sitzen, sondern sich in der Schleimhaut der Harnröhre einlagern und dort festsetzen.

Zudem muß bis zum erfolgreichen Abschluss der Behandlung mit Kondomen verhütet oder auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden. Auch eine Übertragung per Oralverkehr ist möglich, wenn auch seltener. Unbedingt auch die oder den Partner(in) informieren, denn falsche Scham und Unvorsichtigkeit führen nur zur einer weiteren Verbreitung.

Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika, in der Regel kommen gegen Tripper Cefixim oder Azithromycin zum Einsatz, die Chlamydien lassen sich gut mit Tretracyclinen wie Doxycyclin behandeln. Chlamydien sind hartnäckig, weil sie in bestimmten Stadien ihres Vermehrungszyklus ruhen und dann für Antibiotika unangreifbar sind. Daher ist eine Behandlung über 21 Tage indiziert, kürzere Behandlungszyklen führen oft zu einen Rezidiv. Erfreulicher Weise entwickeln Chlamydien im Gegensatz zu Gokokokken keine nennenswerten Resistenzen. Bei Tripper muß möglicherweise der Stamm bestimmt werden, denn auch wenn Cefixim oder Azithromycin meist zum Erfolg führen, gerade aus Asien kommen teils multiresistente Stämme, die gegen eine Vielzahl von Antibiotika immun sind.

Gute Nachrichten zum Ende: Selten kann auch eine Entzündung oder Reizung der Prostata zu einem brennenden Gefühl in der Harnröhre fühlen, auch mit Rötung am Ausgang der Harnröhre, allerdings ohne Ausfluss. Eventuell ist dann nur eine Schmerzbehandlung nötig und die Symptome verschwinden ganz von selbst wieder, ohne antibiotische Therapie. Um eine Abklärung beim Arzt kommt aber niemand, der verantwortungsvoll mit der eigenen Gesundheit und der anderer umgeht, herum!

Können Vitamine für Männer die Fruchtbarkeit erhöhen?

Fertilität und Standkraft, zwei Eigenschaften über die viele Männer ihre Männlichkeit definieren. Selbst wenn das Sexualleben perfekt ist ist, ein unerfüllter Kinderwunsch und mangelnde Zeugungsfähigkeit sind extrem belastend. Das hat auch die Industrie für Nahrungsergänzungsmittel erkannt, in den Regalen von Apotheken und Drogeriemärkten buhlen allerlei Vitaminpräparate für den Mann um die Gunst der Käufer. Ob „Othomol Fertil Plus“, „Doppelherz Männer-Gesundheit“ oder „Centrum für Ihn“, um nur beispielhaft und wertungsfrei einige populäre Produkte zu nennen. Versprochen wird der Erhalt eines normalen Testoteronspiegels, Vitalität, Virilität sowie eine normale Spermienqualität.

Doch können die Vitamine für den Mann, oft nicht unbedingt die günstigsten Produkte im Regal, das leisten, was sie versprechen? Die Stichworte die einem immer wieder ins Auge fallen sind „normal“ , „beitragen“ und „erhalten“, egal ob auf den Packungen, Werbung oder Webseiten. Die Hersteller verwenden diese Begriffe in fast in jedem Zusammenhang, Aussagen wie „steigern“, „verbessern“ oder „erhöhen“ tauchen nirgends auf. Aus gutem Grund, denn neben den strikten rechtlichen Vorgaben bei der Werbung, der Blick auf die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe erinnert stark an die klassischen Multivitaminpräparate, die ohne schönen Namen und zum kleinen Preis, in Form von Brausetabletten, Tabeletten oder Kapseln, auch beim Discounter erhältlich sind: Zink, Selen, Vitamin B1, Vitamin B6, Vitamin B12, Vitamin C, Kupfer, Vitamin D, Vitamin E, teils auch Omega-3-Fettsäuren und Coenzym Q10.

Kommt bekannt vor? Ein Blick auf die Vitaminpräparate speziell für Frauen statt Männer offenbart Ernüchterndes: Im Grunde sind dort fast genau die gleichen Vitamine in nur geringfügig anderer Dosierung enthalten. Also alles Schwindel?

Nein, denn zumindest wer sich einseitig und wenig gesund ernährt, viel Streß hat, vielleicht noch raucht, kann möglicherweise an einem leichten Mangel an bestimmten Vitaminen leiden. Nicht im dramatischen Ausmaß, echte Mangelerscheinungen finden sich selten. Hier können Vitaminpräparate sinnvoll sein, viel hilft aber nicht viel, denn Vitamine und Mineralstoffe sind vergleichbar mit einem Schmiermittel, das Stoffwechselprozesse, das Immunsystem und die Produktion von Hormonen und körpereigenen Stoffen, reibungslos ablaufen läßt. Mehr Vitamine als nötig verbessern nichts, können sogar teils bei starker Überdosierung gesundheitsschädlich (z.B. Vitamin A) sein. Vergleichbar mit einem Motor: Fehlt ein Liter Öl, sollte man einen Liter nachschütten. Schütten wir 3 Liter nach, läuft der Motor dadurch weder besser, noch fährt das Auto schneller.

Fazit: Vitaminpillen, -pulver, -tabletten oder – kapseln einzunehmen kann unter gewissen Umständen sinnvoll sein, sie könnten theoretisch helfen z.B. eine normale Spermienqualität zu erhalten, wenn diese durch Vitaminmangel leicht abgenommen hätte. Wunder können alle diese Präparate definitiv nicht bewirken, wer aus anderen Ursachen nicht genügend aktive, gesunde Spermien produziert, wird es auch mit Vitaminen nicht. Andererseits schaden die Produkte nicht, solange man sie nicht extrem überdosiert, außer vielleicht dem Geldbeutel. Da sollte gut überlegt sein, ob nicht der Griff zum günstigen No-Name Produkt ohne Zusatz „Für den Mann“ die elegantere Wohl ist, denn nicht umsonst lautet der Titel des großen Vitamintests der Zeitschrift Ökotest: „Multivitaminpräparate – Bestenfalls nutzlos“. Ein bischen wie bei der Homöopathie mit ihren kleinen weißen Kügelchen: Der Placeboeffekt und Glaube an eine Wirkung sind nicht zu unterschätzen, selbst wenn diese effektiv nicht vorhanden ist.